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Neues Einhorn: Tencent investiert in Scalable Capital

·Lesedauer: 4 Min.
Erik Podzuweit (links), Florian Prucker (Mitte) und Stefan Mittnik haben Scalable Capital Ende 2014 gegründet.
Erik Podzuweit (links), Florian Prucker (Mitte) und Stefan Mittnik haben Scalable Capital Ende 2014 gegründet.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Das chinesische Techunternehmen Tencent hat in ein Finanz-Startup aus München investiert. Scalable Capital schafft dank der Unterstützung von Tencent und anderen Investoren den Sprung zum Einhorn. Die Finanzspritze über 180 Millionen US-Dollar bewertet die junge Firma mit 1,4 Milliarden Dollar. Scalable Capital will mit dem frischen Geld sein europäisches Geschäft weiter ausbauen. Angedacht sind zunächst Frankreich, Italien und Spanien.

Der digitale Vermögensverwalter ist nicht das erste Fintech, das Kapital aus China angezogen hat. Tencent hat auch schon in N26 aus Berlin und Nubank aus Brasilien investiert. Neben Tencent haben sich auch bestehende Investoren – darunter der US-Vermögensverwalter Blackrock – an der Runde beteiligt. Insgesamt sind seit der Firmengründung 2014 320 Millionen Dollar in Scalable Capital geflossen. [Mehr bei Handelsblatt und FAZ]

Auf Gründerszene: Gorillas mag der Überflieger der deutschen Startup-Szene sein, doch die Anwohner in Berlin sind einfach nur noch genervt von dem neuen Zehn-Minuten-Lieferdienst. „Gorillas, ihr nervt“, heißt es etwa in Berlin-Kreuzberg. Inzwischen häufen sich die Beschwerden über ständige Warenlieferungen, auf Gehsteigen geparkte Fahrräder und rücksichtsloses Fahren der Kuriere. [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Nubank, ein 2013 gegründetes brasilianisches Fintech, hat eine bestehende Finanzierungsrunde verlängert. Die Runde, die im Januar 400 Millionen US-Dollar einsammelte, erhielt nun einen Booster um weitere 750 Millionen Dollar. Damit hat die digitale Bank die Runde auf insgesamt 1,15 Milliarden Dollar erhöht und wird nun mit 30 Milliarden Dollar bewertet. Die neue Finanzierung wurde unter anderem von Warren Buffetts Konglomerat Berkshire Hathaway, das 500 Millionen Dollar beisteuerte, geleitet. Nubank ist nach Kundenzahl die größte digitale Bank der Welt mit 40 Millionen Nutzern. [Mehr bei Techcrunch]

Marqeta ist ein weiteres Fintech, das Schlagzeilen macht. Der 2010 gegründete Zahlungsabwickler aus Kalifornien ist an die Börse gegangen und hat dort 1,23 Milliarden US-Dollar eingesammelt. Das Startup verkaufte 45,5 Millionen Aktien für 27 Dollar pro Stück. Marqeta bietet physische und virtuelle Debit-, Kredit- und Prepaidkarten an. Zu den Kunden des Fintech zählen technologieorientierte Unternehmen wie Uber, Doordash und Instacart. Nach dem Börsengang an der US-amerikanischen Technologiebörse Nasdaq wird die Firma derzeit mit 14,3 Milliarden Dollar bewertet. [Mehr bei Bloomberg]

Monday.com, ein Team-Management-Softwareunternehmen aus Israel, hat neue Dokumente für seinen geplanten Börsengang am Donnerstag eingereicht. Aus diesen geht hervor, dass große Unternehmen wie Zoom und Salesforce planen, sich mit 150 Millionen US-Dollar einzukaufen. Es wird erwartet, dass der Deal viel Aufmerksamkeit von der Wall Street erhalten wird. Mit dem IPO an der Nasdaq will die Firma fast 500 Millionen Dollar bei einer Preisspanne von 125 bis 140 Dollar pro Aktie aufbringen. Der IPO könnte das Startup mit mehr als sechs Milliarden Dollar bewerten. [Mehr bei Techcrunch und Yahoo! Finance]

Hesai, ein chinesischer Lidar-Hersteller, hat 300 Millionen US-Dollar in einer Finanzierungsrunde aufgebracht. Lidar-Sensoren sind der Schlüssel zur selbstfahrenden Fahrzeugtechnologie. Das Fundraising des in Shanghai ansässigen Startups folgt auf die Ankündigungen mehrerer Robotaxi-Pilotprogramme im Land. Baidu, AutoX, Pony.ai und die Robotaxi-Einheit von Didi Chuxing wollen ihre Bemühungen beim autonomen Fahren mit Hilfe der lokalen Regierungen ausweiten. [Mehr bei The Information]

Teslas Autoauslieferungen in China haben sich im Mai nach einem Einbruch im April wieder erholt. Laut dem chinesischen Pkw-Verband lieferte Tesla im Mai 21.936 Autos an chinesische Kunden aus, gegenüber 11.671 im April. Die Lieferungen im April waren gering, weil Tesla seine lokale Produktion für zwei Wochen anhielt, um seine Fabrikausstattung aufzurüsten. Laut Medienberichten aus der vergangenen Woche sind aber Teslas monatliche Nettobestellungen in China von mehr als 18.000 im April auf etwa 9800 im Mai gefallen. [Mehr bei The Information]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Wer Geld von Investoren will, muss sein Unternehmen bewerten können. Doch die Bewertungsmethoden verändern sich je nach Wachstum des Unternehmens. Wir erklären euch, wie der Wert eines Startups berechnet wird – von der Seed-Phase bis zum IPO. [Mehr bei Gründerszene+]

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion

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