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Neuer Wirbel: Jetzt entschuldigt sich Aogo

·Lesedauer: 1 Min.

Einen Tag nach dem Rassismus-Eklat um Jens Lehmann muss sich nun Dennis Aogo öffentlich für einen verbalen Aussetzer entschuldigen. 

Neuer Wirbel: Jetzt entschuldigt sich Aogo
Neuer Wirbel: Jetzt entschuldigt sich Aogo

Der ehemalige Bundesliga-Spieler hatte bei einer TV-Übertragung des TV-Senders sky die Worte "trainieren bis zum Vergasen" verwendet. "Dieses Wort darf man selbstverständlich in überhaupt keinem Zusammenhang verwenden", erklärte der einstige Nationalspieler am Donnerstag der Bild-Zeitung: "Das war ein großer Fehler, ich kann mich dafür nur aufrichtig entschuldigen." 

Jens Lehmann: Seine lange Liste der Fehltritte

In den Sozialen Medien hatte die Ausdrucksweise Aogos für Kritik gesorgt. Die Nationalsozialisten hatten während ihrer Herrschaft in Konzentrationslagern systematisch Millionen von Menschen in Gaskammern ermordet. 

Aogo zu Lehmann: "Jeder Mensch macht Fehler"

Erst am Mittwoch war öffentlich geworden, dass Lehmann Aogo in einer WhatsApp als "Quotenschwarzen" bezeichnet hatte. Auch Lehmann hatte sich öffentlich entschuldigt, seine Posten bei Hertha BSC und Laureus verlor er dennoch. Auch sein Heimatverein schloss ihn aus.

Nach einem Telefonat nahm Aogo die Entschuldigung Lehmanns an und stellte sich in einem Statement sogar vor den Ex-Keeper. 

Nach Rassismus-Eklat: Aogo nimmt Entschuldigung von Lehmann an

"Ich fand nicht gut, was er geschrieben hat. Ich fand auch die Formulierung nicht gut. Ich finde das auch ein Stück weit respektlos, weil man sowas nicht schreibt, egal an wen die Nachricht adressiert war", sagte Aogo bei Instagram: "Trotzdem will ich sagen: Jeder Mensch macht Fehler. Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient und ich finde es auch nicht richtig, dass sich alle jetzt auf ihn stürzen. Ich habe ihm das abgenommen, dass es ihm leidtut und somit ist für mich dieses Thema erledigt."

VIDEO: Hausverbot für Jens Lehmann