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Neuer Report der US-Regierung: Mehr als 140 unerklärliche UFO-Sichtungen

·Lesedauer: 3 Min.
Ein anscheinend nicht identifiziertes Objekt, das von der Infrarotkamera eines Navy-Flugzeugs entdeckt wurde.
Ein anscheinend nicht identifiziertes Objekt, das von der Infrarotkamera eines Navy-Flugzeugs entdeckt wurde.

Eine Untersuchungseinheit der US-Regierung hat kürzlich einige Berichte über unidentifizierte Flugobjekte analysiert. Insgesamt wurden 144 Meldungen überprüft, die seit 2004 gesammelt worden waren. Davon konnte nur einer mit Gewissheit aufgeklärt werden. Am vergangenen Freitag, den 25. Juni, wurde ein zusammenfassender Bericht über die Sichtungen von der US-Regierung veröffentlicht, den viele spannungsvoll erwartet hatten.

Der Bericht wurde vom US-Geheimdienst und dem Verteidigungsministerium beauftragt und vorbereitet. Ziel war es, Meldungen über unidentifizierte Flugobjekte, kurz UFO, aufzuklären. 80 der 144 Sichtungen wurden mithilfe von mehreren Sensoren aufgezeichnet. Die Regierung gab bekannt, dass die sensorischen Messwerte viele Ursachen haben könnten — von Vögeln und atmosphärischen Phänomenen wie Eiskristallen, bis hin zu Forschungsfahrzeugen und Hyperschallwaffen. Jedoch wurde in dem Bericht auch die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass einige der Sichtungen, die sehr ungewöhnliche Flugmuster und Aktivitäten aufzeigten, ganz andere Ursachen haben könnten.

Die Berichte über die Sichtungen der unbekannten Objekte reichen zwar bis in das Jahr 2004 zurück, doch stammen die meisten Meldungen aus den vergangenen zwei Jahren aufgrund einer Änderung im Meldeprozess innerhalb des Militärs. Bei 18 Vorfällen, die in insgesamt 21 Berichten detailliert beschrieben wurden, sagten Beobachterinnen und Beobachter, dass sich die fraglichen Objekte auf ungewöhnliche Weise bewegten. So wurde beispielsweise angegeben, dass sie mit hoher Geschwindigkeit flogen ohne erkennbaren Antrieb. „Wir führen weitere Analysen durch, um festzustellen, ob unbekannte Technologien angewendet wurden“, heißt es im Bericht der US-Regierung.

Der Bericht konzentrierte sich weitgehend auf Vorfälle, bei denen Militärflieger ein unbekanntes Objekt aus erster Hand sahen oder von zuverlässigen Systemen gemessen wurden. Häufig unterbrachen die Vorkommnisse das militärische Training oder andere Aktivitäten, hieß es in der Erklärung. „Das Eindringen in unsere Trainingsbereiche und designierten Luftraum kann die Sicherheit unserer Trainingsflüge und Betriebseinsätze gefährden. Sie kann unsere nationale Sicherheit vor Herausforderungen stellen“, so der Pentagon-Pressesprecher John Kirby. „Das Verteidigungsministerium nimmt Berichte über das Eindringen eines Luftobjektes, ob identifiziert oder nicht, sehr ernst. Es untersucht jeden einzelnen Vorfall“, fügte er hinzu.

Verschiedene Erklärungsansätze werden überprüft

Im Regierungsbericht über die 144 Sichtungen wurde betont, dass es wahrscheinlich mehr als eine Erklärung für die gesamten Sichtungen gibt. „Die in diesem begrenzten Datensatz dokumentierten Sichtungen zeigen eine Reihe von verschiedenen Flugverhalten in der Luft. Das würde die Vermutung bestätigen, dass es sich um mehrere Arten unbekannter Objekte handelt, die unterschiedliche Erklärungen haben“, heißt es.

Bislang gibt es nur begrenzt Daten über die Vorkommnisse. Zu Teilen kommt es auch zu Widersprüchen in der Berichterstattung. Doch die Analyse dieser Vorfälle deutet darauf hin, dass die meisten der Sichtungen einer von fünf Kategorien zugeordnet werden können, wenn die Ursache erklärt werden kann: in der Luft befindliche Störsignale, natürliche atmosphärische Phänomene, Entwicklungsprogramme, unbekannte ausländische Systeme oder ‚sonstige Ursachen‘, so heißt es in dem Bericht.

Ein hochrangiger US-Beamter sprach mit dem US-amerikanischen Nachrichtensender "CNN" sowie einigen Reporterinnen und Reportern. Er gab an, dass „von den 144 Berichten, mit denen wir es hier zu tun haben, keine eindeutigen Hinweise festgestellt werden konnten, dass es für die Vorfälle irgendeine außerirdische Erklärung gäbe.“ Dennoch würde die Untersuchungseinheit weiterhin allen Vermutungen und Hinweisen auf den Grund gehen.

In vielerlei Hinsicht warf der langersehnte Bericht mehr Fragen auf, als er beantwortete. Der Pentagon-Sprecher John Kirby sagte, „der heute vorgelegte Bericht hebt die Herausforderungen hervor, die auf oder in der Nähe von Trainingsbereichen und -Einrichtungen der Luftwaffe auftreten können.“ Weiterhin würden die Vorkommnisse, die gemeldet werden, untersucht werden, fügte er hinzu.

Dieser Artikel wurde von Julia Knopf aus dem Englischen übersetzt und editiert. Das Original lest ihr hier.

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