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Neuer Nationalbank-Präsident in Tschechien - Kurswechsel erwartet

PRAG (dpa-AFX) - Der Ökonom Ales Michl wird neuer Präsident der Tschechischen Nationalbank (CNB). Staatspräsident Milos Zeman ernannte den 44-Jährigen am Mittwoch in Prag zum Nachfolger von Jiri Rusnok, dessen Amtszeit Ende Juni nach sechs Jahren endet. Michl ist seit Ende 2018 Mitglied des Zentralbankrats.

Beobachter halten einen geldpolitischen Kurswechsel für wahrscheinlich. Im Gegensatz zur Mehrheit seiner Kollegen im Nationalbankrat hatte Michl zuletzt immer wieder gegen Zinserhöhungen gestimmt. Um die zunehmende Inflation zu bekämpfen, ist der Leitzins inzwischen auf 5,75 Prozent gestiegen - der höchste Wert seit 1999.

Die Verbraucherpreise in Tschechien nahmen im April im Jahresvergleich um 14,2 Prozent zu. Grund dafür sind unter anderem die steigenden Energiepreise aufgrund des Ukraine-Kriegs. Tschechien hat mit der Krone eine eigene Währung, hatte sich aber mit dem EU-Beitritt 2004 verpflichtet, langfristig den Euro einzuführen.

In Tschechien ernennt der Präsident in Eigenverantwortung die Mitglieder des Nationalbankrats und den Vorsitzenden der Zentralbank. Michl hat an der Wirtschaftsuniversität in Prag studiert und war unter anderem Analyst bei der Raiffeisenbank und Berater des früheren populistischen Regierungschefs Andrej Babis. Er ist Autor mehrerer Bücher und einer regelmäßigen Zeitungskolumne.

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