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Neuer Flughafen: BER-Architektur: Muschelkalk, viel Nussbaum und viel Licht

·Lesedauer: 1 Min.

Schönefeld. Vor 23 Jahren, am 28. Oktober 1997, veröffentlichte Meinhard von Gerkan in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ unter der Überschrift „Einprägsame Orte“ einen Text über die Herausforderungen beim Bau eines Flughafens. „In der fortschrittlichsten Verkehrstechnik, dem Fliegen“, schrieb der Architekt, „bilden die Orte des Abfliegens und des Ankommens – die Flughäfen – eine Achillesferse: Hier werden aus Kapazitätsengpässen Verspätungen, hier stößt die Vernetzung mit dem Bodenverkehr auf logistische und städtebauliche Probleme. Kontrollen sollen für Sicherheit sorgen, Dienstleistungen die Kunden verwöhnen und gleichzeitig ihren Geldbeutel anzapfen. Die daraus resultierenden Bedingungen unterliegen einem permanenten und rasanten Wandel, so dass Flughäfen keinen Zustand, sondern einen immer sich verändernden Prozess darstellen. Nichts ist konstant.“

Er wusste genau, wovon er da sprach. Im Nordwesten Berlins hatte sein zusammen mit Volkwin Marg gegründetes Büro „Gerkan, Marg und Partner“ (gmp) zwischen 1965 und 1975 die Flughafenanlagen Tegel-Süd mitsamt dem markanten Sechseck errichtet. Im ursprünglichen Plan war vorgesehen gewesen, mit einem weiteren, ebenfalls sechseckigen Abfertigungsgebäudes steigende Passagierzahlen auffangen zu können. Doch das politische Klima hatte sich im Lauf der Jahre dagegen gewendet: Die Alternative Liste hatte 1989 in der Koalitionsvereinbarung mit der SPD eine Erweiterung Tegels verhindert. Anstelle einer logischen Fortsetzung des Ausgangsbaus entsta...

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