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Neuer Bericht: Zustand der Meere besorgniserregend

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Klimawandel, Übernutzung und Umweltverschmutzung stellen eine nie dagewesene Belastung für die Meere weltweit dar. Darauf weist ein Team von über 150 Wissenschaftlern im fünften Meereszustandsbericht des Copernicus Marine Service hin. So schrumpfe aufgrund der Erwärmung die Fläche des arktischen Eises in alarmierendem Tempo, in den vergangenen beiden Jahren sei ein Rekordtief erreicht worden. Auch der Anstieg des Meeresspiegels und der Wassertemperatur seien besorgniserregend.

Zwischen 1979 und 2020 habe das arktische Meereis eine Fläche verloren, die etwa der sechsfachen Größe Deutschlands entspricht, heißt es in dem Bericht. Seit 1979 sei die Eisbedeckung um 12,89 Prozent pro Jahrzehnt zurückgegangen. Die am Report beteiligten Wissenschaftler warnen: Wenn das arktische Meereis weiter schmilzt, kann das zur regionalen Erwärmung, der Erosion der arktischen Küsten und zu Veränderungen der globalen Wettermuster beitragen.

Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union. Sein Ziel ist es, auf Grundlage von Satellitenbeobachtungen und Messungen auf der Erde den Zustand von Land, Meeren und Atmosphäre sowie den Klimawandel und seine Folgen zu überwachen.

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