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Neue Virussorgen belasten die Ölpreise

·Lesedauer: 1 Min.

Mit der neuen Corona-Variante steigt die Gefahr, dass wirtschaftliche Aktivitäten wieder verstärkt eingeschränkt werden und so die Öl-Nachfrage sinkt.

Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa
Brent ist die für Europa wichtigste Ölsorte. Die Sorte WTI stammt aus den USA. Foto: dpa

Die Virusmutation in Großbritannien setzt den Ölpreis zum Wochenbeginn unter Druck. Ein Barrel Nordseeöl der Sorte Brent verbilligt sich um bis zu 3,8 Prozent auf 50,30 Dollar, leichtes US-Öl kostet mit 47,30 Dollar 3,7 Prozent weniger. Aus Sorge vor der neuen Variante des Coronavirus, die leichter übertragbar sein soll, ist der Flug- und Fährverkehr zwischen Großbritannien und vielen europäischen Ländern gestoppt, auch der Eurotunnel wurde geschlossen. In Großbritannien selbst gelten schärfere Schutzvorschriften. Das habe dazu geführt, dass sich Fonds von ihren Ölbeständen trennten, sagte Chiyoki Chen, Chefanalyst beim Handelshaus Sunward. „Brent könnte unter 50 Dollar fallen und WTI unter 45, weil die Investoren ihre Positionen vor den Weihnachtsferien glattstellen wollen.“

Börsianer verwiesen vor allem auf die neue Variante des Coronavirus, die sich derzeit rasch im Südosten Englands ausbreitet. Das Land stehe vor einer enormen Herausforderung, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock dem Sender Sky News. Nach ersten Erkenntnissen britischer Wissenschaftler ist die kürzlich entdeckte Variante um bis zu 70 Prozent ansteckender als die bisher bekannte Form. Vor diesem Hintergrund steigt den Händlern zufolge die Gefahr, dass die wirtschaftlichen Aktivitäten wieder verstärkt eingeschränkt werden könnten und damit die Nachfrage nach Rohöl sinkt.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.