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Eine neue Studie von FourKites und Reuters hebt die massiven Herausforderungen für die europäischen Lieferketten hervor

·Lesedauer: 5 Min.

Mangelnde durchgängige Rückverfolgbarkeit und Digitalisierung sind die größten Hemmnisse für Effizienz und Agilität angesichts der anhaltenden Störungen in der Lieferkette

AMSTERDAM, November 23, 2021--(BUSINESS WIRE)--Um den Zustand der europäischen Lieferketten besser zu verstehen, befragte FourKites®, die führende Echtzeit-Plattform für Lieferkettentransparenz, in Zusammenarbeit mit Reuters Events mehr als 450 Führungskräfte aus Lieferketten auf dem gesamten Kontinent, mit besonderem Schwerpunkt auf das Vereinigte Königreich, Deutschland und den Niederlanden. Die Antworten vermitteln ein umfassendes Bild der Sorgen und Herausforderungen im Zusammenhang mit den europäischen Lieferketten, mit der Nachhaltigkeit und mit der Rolle der Echtzeittransparenz bei der Optimierung von Geschäftsabläufen.

Diese Pressemitteilung enthält multimediale Inhalte. Die vollständige Mitteilung hier ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20211122006742/de/

New Research from FourKites and Reuters Highlights Massive Challenges Facing European Supply Chains. (Graphic: Business Wire)

Inmitten der anhaltenden Störungen durch COVID-19 zeigt der State of the European Supply Chain: Logistics, Sustainability and Visibility Report 2022 (Zustand der europäischen Lieferketten: Bericht über Logistik, Nachhaltigkeit und Transparenz 2022), dass der Nachfrageschock, Arbeitskräftemangel, Hafenausfälle und Kapazitätsengpässe die Einführung von Lösungen für die Transparenz der Lieferkette in ganz Europa vorangetrieben haben. Obwohl viele Unternehmen neue digitale Verfahren eingeführt haben, geben mehr als 60 % der europäischen Unternehmen zu, dass sie nur langsam auf die sich ändernden Trends in der Logistiktechnologie reagieren, so der Bericht.

Einige wichtige Ergebnisse:

  • Mehr als die Hälfte aller Umfrageteilnehmer setzt derzeit Lösungen für die Transparenz in der Lieferkette ein, aber ein Drittel (33 %) hat Schwierigkeiten, datengestützte Prozesse wie Prognosen, Wareneingang und Arbeitsabläufe zu optimieren.

  • Die Mehrheit der Befragten (67 %) nannte die durchgängige Rückverfolgbarkeit der Transporte als ihr größtes Problem beim Warentransport.

  • Mehr als die Hälfte der Befragten (63 %) gaben an, dass ungenaue ETAs der Spediteure ein dauerhaftes Problem darstellen.

„Wenn wir Transparenz haben, können wir effizient und flexibel sein", sagt Ferenc Polgar, Global Distribution Operational Excellence Lead bei Bayer. „Wir können unseren Kunden Verspätungen mitteilen, damit sie ihre Prozesse anpassen können und somit ihre Kundenerfahrung verbessert wird. Wir können während der Stoßzeiten in der Distribution effektiver arbeiten und sicherstellen, dass die Planungen entsprechend umgesetzt werden."

„Die Waren während des Transports sehen zu können, ist ein Element, aber das hilft nicht, die vielen Störungen und Verzögerungen zu meistern, die unweigerlich auftreten, sobald das Produkt das Schiff oder das Lager verlässt", sagt Matt Elenjickal, Gründer und CEO von FourKites. „Aus diesem Grund findet ein Paradigmenwechsel hin zu einer vollständigen End-to-End-Lieferkettentransparenz statt, bei der das Ziel eine vollständige vorausschauende Transparenz über die gesamte Lieferkette ist, die ein proaktives Risikomanagement anstelle einer reaktiven Problemlösung ermöglicht."

Unterschiedliche Problembereiche im Vereinigten Königreich, Deutschland und den Niederlanden

Bei der Frage nach den drei größten Problemen beim Warentransport gaben die Befragten aus dem Vereinigten Königreich, Deutschland und den Niederlanden erstaunlich unterschiedliche Antworten:

  • Im Vereinigten Königreich waren die Antworten relativ homogen: 71 % der Befragten nannten die durchgängige Rückverfolgbarkeit der Fracht, die Beziehungen zu den Spediteuren und die Verweildauer als ihre größten Probleme.

  • In den Niederlanden gaben 75 % der Einzelhändler und Produzenten an, dass die Beziehungen zu den Spediteuren ihr größtes Problem darstellen.

  • In Deutschland hatten 100 % der Umfrageteilnehmer mit der durchgängigen Rückverfolgbarkeit der Fracht zu kämpfen.

Insgesamt gaben die Befragten an, dass die Lieferkettentransparenz ihre Planung und Bestandsverwaltung (60 %), den Kundenservice (56 %) und die Effizienz (38 %) verbessert. In den Niederlanden haben 40 % der Befragten eine verbesserte Kundenbetreuung festgestellt, während diese Zahl in Deutschland mit 100 % noch höher liegt. Im Vereinigten Königreich gaben 63 % der Befragten an, dass eine bessere Planung und Bestandsverwaltung der wichtigste Vorteil von Transparenz ist.

Auch bei der Wahl des am häufigsten genutzten Transportmittels gab es große Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern: 63 % der Befragten im Vereinigten Königreich nannten volle LKW-Ladungen als ihr wichtigstes Transportmittel, während 80 % der Befragten in den Niederlanden geringere LKW-Ladungen in Anspruch nehmen („less than truckload"), und 100 % der deutschen Befragten befördern ihre Fracht per Flugzeug, sowohl im Inland als auch international.

Nachhaltigkeit ist eine Priorität, bleibt aber nicht ohne Herausforderungen

Die Umfrage zeigt, dass das Thema Nachhaltigkeit für die Führungskräfte in der Lieferkette von heute an erster Stelle steht. Über 80 % der Befragten gaben an, dass sie ihren Einsatz für die Nachhaltigkeit entweder unverändert beibehalten (44 %) oder erhöhen (40 %). Dies verdeutlicht die Dringlichkeit, mit der die Unternehmen die Notwendigkeit zum Handeln erkennen.

Die beiden wichtigsten von den Befragten genannten Nachhaltigkeitsziele für die Lieferkette waren die Verringerung der Kohlendioxidemissionen im Transportwesen (39 %) und in der Produktion (31 %) sowie die Reduzierung von nicht erneuerbaren Verpackungsmaterialien (31 %). Mehr als ein Viertel der Befragten gab jedoch auch an, dass die Erfassung der Umweltauswirkungen in der gesamten Lieferkette eine Herausforderung bei der Modernisierung der Transportmittel darstellt.

„Wir nutzen die Daten zur Lieferkettentransparenz, um besser zu verstehen, wo es innerhalb der Lieferkette Verschwendung gibt. Wo haben wir zu viele Leerfahrten?" sagte Paul Avampato, Leiter des Bereichs Internationale Logistik bei Henkel. „Wir sind davon überzeugt, dass wir das Netzwerk reibungsloser gestalten können, wenn wir die Standzeiten reduzieren. Je mehr wir die Standzeiten reduzieren, desto weniger Lkw müssen wir auf die Straße bringen."

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

Über FourKites

FourKites® ist die weltweit führende Plattform für Lieferkettentransparenz, welche die Transparenz über den Transport hinaus auf das Gelände, das Lager, die Geschäfte und darüber hinaus ausdehnt. FourKites verfolgt täglich mehr als zwei Millionen Sendungen über Straße, Schiene, See, Luft, Paket und Kurier und ist in 176 Ländern aktiv. FourKites kombiniert Echtzeitdaten und leistungsstarkes maschinelles Lernen, um Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer durchgängigen Lieferketten zu unterstützen. Mehr als 750 der weltweit bekanntesten Marken – darunter 9 der 10 größten Hersteller von Verbrauchsgütern und 18 der 20 größten Lebensmittel- und Getränkehersteller – verlassen sich auf FourKites, um ihr Geschäft zu transformieren und agilere, effizientere und nachhaltigere Lieferketten zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.fourkites.com/.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Originalversion auf businesswire.com ansehen: https://www.businesswire.com/news/home/20211122006742/de/

Contacts

Scott Johnston
Europäischer PR-Leiter für FourKites
+31 62 147 8442
scott.johnston@fourkites.com

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