Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    12.645,75
    +102,69 (+0,82%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.198,86
    +27,45 (+0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    28.335,57
    -28,09 (-0,10%)
     
  • Gold

    1.903,40
    -1,20 (-0,06%)
     
  • EUR/USD

    1,1868
    +0,0042 (+0,36%)
     
  • BTC-EUR

    11.080,92
    +26,30 (+0,24%)
     
  • CMC Crypto 200

    260,05
    -1,40 (-0,54%)
     
  • Öl (Brent)

    39,78
    -0,86 (-2,12%)
     
  • MDAX

    27.279,59
    +90,42 (+0,33%)
     
  • TecDAX

    3.028,89
    -23,22 (-0,76%)
     
  • SDAX

    12.372,64
    -5,62 (-0,05%)
     
  • Nikkei 225

    23.516,59
    +42,32 (+0,18%)
     
  • FTSE 100

    5.860,28
    +74,63 (+1,29%)
     
  • CAC 40

    4.909,64
    +58,26 (+1,20%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.548,28
    +42,28 (+0,37%)
     

Neue Gewalt bei Protesten gegen Arbeitsmarktreform in Indonesien

·Lesedauer: 1 Min.

JAKARTA (dpa-AFX) - In Indonesien reißen die Proteste gegen eine umstrittene Arbeitsmarktreform nicht ab. Bei einer Demonstration von Tausenden Arbeitern und Studenten in der Hauptstadt Jakarta kam es am Dienstag in der Nähe des Amtssitzes von Präsident Joko Widodo erneut zu Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften. Die Polizei setzte Tränengas ein. Behördenangaben zufolge sind seit Beginn der Proteste am 6. Oktober mehr als 6000 Menschen unter anderem wegen Vandalismus und Aufwiegelung festgenommen worden.

Nach Angaben der Regierung soll die Reform Investitionen anlocken und Bürokratie abbauen. Aus Sicht von Kritikern werden jedoch Entlassungen, Kurzzeitverträge, geringere Abfindungen und die Auslagerung von Arbeitsplätzen erleichtert. Auch Umweltschützer sind alarmiert: Durch das Gesetz wird die Verpflichtung von Unternehmen gelockert, eine Analyse von Umweltrisiken zu erstellen. Die Demonstranten fordern, dass die Gesetzesvorlage fallengelassen wird.

Indonesien ist mit mehr als 260 Millionen Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat in Südostasien. Das Land gehört auch zur Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20).