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Neue Facebook-Warnung vor Fake-News

·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Facebook zieht schwere Geschütze im Kampf gegen Falschnachrichten auf: Die Social-Media-Plattform informiert seine Nutzer mit einer Pop-up-Warnung über Seiten, die wiederholt Fake-News verbreiten.

In this photo illustration, a smart phone screen displays a new policy on Covid-19 misinformation with a Facebook website in the background, on May 27, 2021, in Arlington, Virginia - Facebook has reversed its policy banning posts suggesting the Covid-19 was man-made, on the heels of renewed debate over the origins of the virus which first emerged in China. (Photo by ANDREW CABALLERO-REYNOLDS / AFP) (Photo by ANDREW CABALLERO-REYNOLDS/AFP via Getty Images)
Eine Pop-up-Warnung informiert die Nutzer in Zukunft über Falschinformationen (Bild: AFP)

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie werden auf Facebook viele Fake-News und Verschwörungstheorien verbreitet. Facebook will dem nun ein Ende setzen! Sollten Sie in Zukunft eine Seite liken wollen, die dafür berüchtigt ist, Falschnachrichten in Umlauf zu bringen, dürfte auf Ihrem Display ein Pop-up erscheinen, das Sie genau davor warnt. Darin heißt es, dass die Seite "wiederholt Falschnachrichten geteilt" hat und dass "unabhängige Faktenprüfer" behaupten, dass die Information falsch sei. Sie können den Vorgang dann entweder abbrechen oder der Seite trotzdem folgen, wenn Sie das möchten. Aber: Sollten Sie die Beiträge solcher Seiten von Ihrem privaten Account teilen, dann wird Facebook das abstrafen, indem es Ihre Reichweite einschränkt. 

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Zu guter Letzt hat Facebook die Benachrichtigungen überarbeitet, die aufpoppen, wenn User News verbreiten wollen, die sich als falsch herausstellten. Die Alerts werden Artikel der Faktenprüfer enthalten, die erklären, warum der Post irreführend ist. Nutzer bekommen dann auch die Option, diesen Artikel zu teilen. Facebook-User werden außerdem benachrichtigt, dass Posts von Nutzern, die Fake-News verbreiten, im News Feed schlechter ranken, und so von anderen Nutzern weniger gesehen werden. 

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Dass das Unternehmen nun auch gegen einzelne Profile vorgeht, ist ein wichtiger Schritt. Bisher konnten Accounts, die von Personen in der Öffentlichkeit, darunter auch von Politikern, betrieben wurden, ungestraft Falschinformationen verbrauchen. Berühmtestes Beispiel ist der ehemalige US-Präsident Donald Trump, dessen Profil erst nach dem Sturm auf das Kapitol gesperrt wurde. Das unabhängige Aufsichtsgremium von Facebook beschloss kürzlich, dass dem Republikaner der Zugriff auf unbestimmte Zeit verwehrt bleibe. Mit der neuen Facebook-Warnung werden Desinformationen im Netz eingeschränkt, komplett aus der Welt schaffen wird das Unternehmen sie damit aber vermutlich nicht können. 

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