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Netflix’ Plan, Gebühren für die Weitergabe von Passwörtern zu erheben, ist bereits ein Chaos, bevor er überhaupt begonnen hat

Netflix will künftig gegen das Teilen von Passwörtern vorgehen und erprobt seine neue Politik derzeit in drei lateinamerikanischen Ländern – bisher jedoch mit begrenztem Erfolg, berichtet „Rest of World“.

Der Streaming-Dienst meldete im April den ersten Abonnentenschwund seit mehr als zehn Jahren und erklärte, dass das Passwort-Sharing zum Teil dafür verantwortlich sei.

Im März startete Netflix dann seine strengere Durchsetzungspolitik in Costa Rica, Chile und Peru. Nach der neuen Richtlinie müssen Abonnenten in diesen Ländern für jede Person außerhalb ihres Haushalts, die ihr Konto nutzt, eine zusätzliche Gebühr von 2,99 Dollar entrichten.

„Rest of World“ hat mit mehr als einem Dutzend Netflix-Abonnenten in Peru gesprochen. Für viele war die Nachricht über die Änderung der Richtlinie verwirrend – und die meisten hätten auch noch keine Konsequenzen gespürt, wenn sie die Passwörter weiterhin auch ohne die Extra-Gebühr weitergegeben haben. Zudem sei die Definition des Begriffs "Haushalt" für viele nicht klar.

Ein Netflix-Vertreter sagte gegenüber „Rest of World“, das Unternehmen sei sich bewusst, dass einige Kunden denken, dass mit „Haushalt“ jeder in der unmittelbaren Familie gemeint sei. Netflix definiere einen Haushalt aber als Personen, die einen gemeinsamen physischen Wohnsitz haben.

„Rest of World“ berichtet auch, dass Netflix auf den Widerstand der staatlichen Verbraucherschutzbehörden in Costa Rica, Peru und Chile gestoßen ist. Die peruanische Verbraucherschutzbehörde empfahl Netflix, die Definition eines "Haushalts" mit den Kunden zu klären, so „Rest of World“.

Die Behörde glaubt zudem, dass die neue Politik von Netflix zu einer willkürlichen Diskriminierung der Verbraucher führen könnte. Eine anonyme Netflix-Kundendienstmitarbeiterin sagte „Rest of World“ zudem, dass sie und andere Kundendienstmitarbeiter selbst nicht genau wüssten, was sie den Nutzern sagen sollen, wenn sie nach der neuen Politik gefragt würden.

Wenn ein Kunde anrufe und behaupte, dass ein Mitglied seines Haushalts das Konto von einem anderen Ort aus nutze, solle sie ihm sagen, dass sie das Konto weiterhin über einen Verifizierungscode nutzen könne – ohne zusätzliche Gebühren.

Lest den Originalartikel auf Business Insider

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