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Negativzinsen & Verwahrentgelte: Fremde Hilfe? Fehlanzeige!

·Lesedauer: 2 Min.
Geldbeutel Geld Aktien

Negativzinsen und Verwahrentgelte scheinen die neue Realität im Bankgeschäft zu sein. Zwar erheben noch nicht alle Geldhäuser solche Gebühren. Allerdings sind es deutschlandweit bereits ca. 500 örtliche Banken und Sparkassen. Wir können damit wohl sagen: Die Tendenz geht weiterhin in diese Richtung.

Dabei sind Negativzinsen und Verwahrentgelte nicht nur ärgerlich für Sparer. Selbst wenn man sich möglicherweise noch ein wenig schützen und ausweichen kann: Auch mitsamt der Inflation ist eine Flucht alles andere als ratsam.

Zudem sollten Sparer bedenken, dass man nicht unbedingt auf fremde oder politische Hilfe setzen sollte. Nein, es liegt an dir, eine Lösung für dieses Problem zu finden.

Negativzinsen & Verwahrentgelte: Erwarte keine Hilfe

Wenn es um das Thema Negativzinsen und Verwahrentgelte geht, dürften viele hoffen, dass es sich hierbei womöglich um eine kurze Phase handelt. Oder aber, dass der Markt in Anbetracht dieser neuen Ausgangslage vielleicht anders reguliert wird. Hoffnungen sind natürlich nie verkehrt. Aber an dieser Stelle vielleicht unrealistisch, dass sie wirklich eintritt.

So berichtete das Handelsblatt schon vor ein, zwei Wochen, dass politische oder rechtliche Hilfe beim Thema Negativzinsen und Verwahrentgelte vermutlich nicht kommt. Die Bundesregierung sehe keinen Anlass für gesetzliche Beschränkungen. Eingriffe in die Preisbildung seien nur in begründeten Ausnahmefällen gerechtfertigt, beispielsweise bei Marktversagen oder der Konzentration von Marktmacht bei Monopolen. Beides können wir wohl an dieser Stelle nicht anführen.

Insofern dürften Negativzinsen und Verwahrentgelte Realität bleiben. Da immer mehr Geldhäuser und Banken hier mitspielen, dürfte es sogar zur neuen Realität werden. Mit einer Entwicklung, die doch sehr deutlich und in den vergangenen Monaten zügig in diese Richtung zeigt, sind diese Gebühren vermutlich gekommen, um zu bleiben. Möglicherweise verschlimmert sich die Ausgangslage sogar noch. Beispielsweise, indem die geschützten Werte deines Vermögens sukzessive herabgesetzt werden.

Du solltest selbst vorsorgen

Um Negativzinsen und Verwahrentgelten aus dem Weg zu gehen, ist daher deine eigene Hilfe nötig. Du als verantwortungsbewusster Sparer und Investor musst einen Weg finden, dieser Bedrohung deines Vermögens aus dem Weg zu gehen. Das heißt: Eine absolut gesehen sichere Anlagemöglichkeit finden. Kleiner Hinweis: ETFs und Aktien können ein Weg sein. Allerdings einer, der langfristig orientiert und nicht nur auf ein paar Jahre angelegt sein sollte.

Rendite ist ein Schlüssel zum Erfolg. Notfalls auch, um mit einem kleineren Anteil deines Vermögens Negativzinsen und Verwahrentgelte zumindest ein bisschen zu kompensieren. Nicht dein ganzes Vermögen muss schließlich in Aktien investiert sein.

Mit solchen Investitionen kannst du diesen beiden Bedrohungen für dein Vermögen ausweichen. Aber noch viel mehr: Auch Inflation könnte mit der Rendite bekämpft sein. Insofern, sei deine eigene Hilfe und beschäftige dich proaktiv mit Wegen, dieser Bedrohung auszuweichen. Es geht schließlich um dein hart erspartes Vermögen.

Der Artikel Negativzinsen & Verwahrentgelte: Fremde Hilfe? Fehlanzeige! ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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