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Negativzinsen, Gebühren & Co.: Bringen diese 99 Cent das Fass zum Überlaufen? (Der Fool wittert eine Chance!)

·Lesedauer: 3 Min.
Geldbeutel Geld Aktien
Geldbeutel Geld Aktien

Negativzinsen und sonstige Gebühren, teilweise auch mit kreativen Namen wie „Verwahrentgelte“ belasten Sparer. Das ist hinlänglich bekannt und der Markt scheint weiter in diese Richtung vorzudringen. Ohne Zweifel kein Umfeld, dem man sein Geld aussetzen möchte.

Jetzt gibt es augenscheinlich ein Novum in diesem Bereich. Neben Negativzinsen könnte sich jetzt möglicherweise eine Gebühr durchsetzen. Eine, die den Markt ebenfalls in Zukunft mit definiert? Ja, vielleicht schon.

Riskieren wir einen Blick auf die Pläne erster Geldhäuser. Sowie darauf, warum diese bislang 99 Cent pro Monat vielleicht das Fass zum Überlaufen bringen. Oder zumindest zeigen: Besser wird es vielleicht nicht mehr.

Negativzinsen? Vielleicht eine Gebühr für die Karte

Hast du dich als Sparer mit Negativzinsen abgefunden und bereits einen Ausweg gesucht? Gut so. Allerdings scheint es eine neue Lösung zu geben, wie Banken und Geldinstitute an zusätzliche Gebühren kommen. Sowie einen Weg, bei dem es möglicherweise nicht einmal einen Ausweg gibt.

Konkret seien erste Geldhäuser dabei, eine Gebühr für die Girokarten einzuführen. Kolportiert werden bislang Pläne der ING Deutschland, worauf unter anderem die Tagesschau hinweist. Zudem hätte bereits die Direktbank DKB eine solche Gebühr im Repertoire.

Was ist im Vergleich zu Negativzinsen das Ausgefuchste an dieser Gebühr? Ganz einfach: Es könnte zwar Umwege geben, wie man dem ausweichen kann. Kostengünstige bis kostenlose Kreditkarten zum Beispiel. Da hierzulande jedoch die Girocard das am weitesten verbreitete Zahlungsmittel neben Bargeld ist, ist es möglicherweise keine qualitative Komponente.

Was also tun? Negativzinsen und mögliche Gebühren für die Girocard zeigen jedenfalls: Es scheint nicht besser zu werden, was die Konditionen von Kunden bei Geldhäusern und Banken angeht. Aber mit dieser Offensive könnte es in eine vollkommen neue Richtung gehen.

Worüber die Fools jetzt nachdenken

Im Endeffekt sind solche Gebühren und Negativzinsen eine Belastung für alle, die sparen. Oder überhaupt irgendwelche Basis-Kontenfunktion nutzen, die in anderen Zeiten einfach kostenlos gewesen sind. Ein Problem ist, dass die Ausweichmöglichkeiten geringer werden. Natürlich kann man Verwahrentgelten durch Investitionen ausweichen. Einschränkungen im Zahlungsverkehr möchte jedoch eigentlich kaum jemand hinnehmen.

Das Ausweichen hin zu anderen Geldhäusern könnte möglicherweise nur begrenzt funktionieren. Wie gesagt: Das Marktumfeld scheint sich zu verändern. Aber wechseln wir vielleicht noch einmal kurz von der Spar-Perspektive zur Investorensicht.

Im Endeffekt können solche Entwicklungen wie Negativzinsen und Gebühren für Girokarten, die alles andere als kundenfreundlich sind, neuen, aufstrebenden Akteuren Tür und Tor öffnen. Vielleicht schafft genau diese kundenunfreundliche Haltung für innovative Zahlungsdienstleister eine größere Akzeptanz. Was für Sparer belastend ist, könnte für den Investor daher unterm Strich eines sein: eine Chance. Aber für viele Verbraucher dürfte es letztlich doch eines bleiben: ein Ärgernis, das die Kontoführung teurer macht. Zumindest wenn sich diese Gebühr ebenfalls flächendeckend durchsetzt.

Der Artikel Negativzinsen, Gebühren & Co.: Bringen diese 99 Cent das Fass zum Überlaufen? (Der Fool wittert eine Chance!) ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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