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NBA-Star rechnet mit Ex-Team ab

Zum ersten Mal seit den Playoffs 2020 hat sich Ben Simmons ausführlich in einem Interview zu Wort gemeldet. Der NBA-Star ließ dabei kein gutes Haar an seinem Ex-Team, den Philadelphia 76ers.

„Es waren dunkle Zeiten für mich“, gestand Simmons im Podcast The Old Man and the Three von J.J. Redick. „Ich wollte zurückkommen und mir wurden all diese Dinge an den Kopf geworfen, was nicht sehr hilfreich war. Dabei war es das, was ich gebraucht habe: Hilfe.“ (NEWS: Alle aktuellen Infos zur NBA)

Seine Worte richtete Simmons vor allem an seine ehemaligen Coaches, aber auch an verschiedene Mitspieler, wobei er zugleich betonte, dass er von einigen Teamkollegen auch unterstützt wurde.

Zwischen den 76ers und dem Point Guard war ein heftiger Streit ausgebrochen, nachdem Simmons aus seiner Sicht nach den Playoffs 2020 als Sündenbock gebrandmarkt worden war.

Simmons wird aus der Halle geworfen

In der Folge blieb der 26-Jährige dem Trainingslager und Vorbereitungsspielen fern, kam jedoch zwischenzeitlich für zwei Trainingseinheiten zurück. Bei einer davon warf ihn Coach Doc Rivers allerdings aus der Halle.

„Ich wollte das Richtige machen“, erklärte Simmons über sein damaliges Trainingscomeback. „Ich sprach mit Doc vor dem Training und sagte ihm, dass ich vor allem mental nicht bereit bin.“ Laut Simmons beharrte Rivers darauf, dass Simmons mitmachen würde, später warf er den Spieler raus, da Simmons nicht nach den Vorstellungen des Coaches trainierte.

„Ich dachte mir, dass man so etwas nicht macht. Das war pure Absicht und so hat es sich auch angefühlt. Es fühlte sich so an, als ob er mich bloßstellen wollte“, klagte Simmons. „Ich wurde bestraft, weil ich keine Gewichte gestemmt habe. Dabei war ich einer der stärksten Spieler im Team. Ich wurde ständig für kleine Dinge bestraft.“

Simmons gesteht Fehler ein

Er habe sicherlich auch Fehler gemacht in dieser Zeit, „aber das Gleiche gilt für das Team und die Leute, die in der Franchise etwas zu sagen haben“, ergänzte Simmons.

Später klagte der Spielmacher über mentale Probleme und bestritt kein Spiel in der regulären Saison, auf Hilfe der Ärzte in Philadelphia verzichtete er jedoch. Die Sixers bestanden darauf, dass der Spieler mehrfach gegen den Tarifvertrag der NBA verstoßen habe und bezahlten ihn nicht mehr. Vor Gericht erhielt Simmons durch einen Kompromiss zumindest einen Teil der vorenthaltenen 20 Millionen Dollar.

Indes stellt die kommende Saison für Simmons einen Neuanfang dar. Im Februar wurde er via Trade zu den Brooklyn Nets geschickt, für die er wegen einer Rückenverletzung jedoch bisher keine Partie absolvierte. „Das wird richtig geil, ich kann es kaum erwarten“, kündigte der Guard an.

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