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Nazan Eckes: "Ich glaube, das ist ein ewiger Prozess"

·Lesedauer: 3 Min.

Glücklichsein braucht eine Portion Mut und Selbstvertrauen. Und die hat Nazan Eckes. Im Interview spricht die RTL-Moderatorin über ihren Weg zu mehr Selbstvertrauen und wer sie dahingehend unterstützt hat.

Nazan Eckes
Nazan Eckes
© Tristar Media

Nazan Eckes, 44, ist seit über zwanzig Jahren Moderatorin und im Medienbusiness. Für ihre Arbeit vor der Kamera bedarf es an Selbstbewusstsein und Mut – Eigenschaften, für die die 44-Jährige von vielen anderen Frauen beneidet wird.

Während des Events "#TrustYourself – Zeit für Mutmacherinnen“, initiiert von Lancôme, spricht Nazan unter anderem über ihre Ansichten zum Thema Selbstbewusstsein und erklärt, warum es so wichtig ist, dass Frauen viel mehr an sich glauben und Selbstvertrauen als einen Art positiven Prozess verstehen sollten. Auch spricht die gebürtige Türkin über ihren Werdegang, ihre Motivationsquelle und ihre Vorbilder, die Nazan auf ihrem Weg begleitet haben.

Nazan Eckes: Die Moderatorin im Mutmacher-Interview

Es gibt noch immer viele Nachteile für Frauen – insbesondere im Berufsleben. Sind Sie dennoch gerne Frau?
Nazan Eckes: Ich bin leidenschaftlich gerne Frau. Ich glaube, wir Frauen neigen dazu im Beruf, aber auch im Privaten, das Umfeld beeindrucken zu wollen. Wichtig ist allerdings, bei sich selbst zu bleiben und sich selbst beeindrucken zu wollen. Selbstbewusstsein ist tatsächlich etwas, was wir sich die meisten von uns in ihrem Leben mühsam erarbeiten müssen, um dann irgendwann erhobenen Hauptes herauszugeben und sagen zu können: Ich bin so wie ich bin und so bleibe ich auch.

Und vor allem: Ich mache es mir in erster Linie recht und nicht den anderen da draußen.

Ich glaube, das ist ein ewiger Prozess. Und ich glaube auch, dass man nicht irgendwann ankommt und sagt: Ich habe alles abgearbeitet und jetzt bin selbstbewusst. Es ist eine positive Challenge, an der wir jeden Tag ein bisschen arbeiten sollten.

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Woher nehmen Sie Ihr Selbstvertrauen?
Ich hatte das große Glück, dass meine Familie bei jeder Entscheidung hinter mir stand. Ich stamme aus einer türkischen Familie, die sehr aufgeschlossen ist, obwohl sie traditionell aufgewachsen ist. Als Kind einer türkischen Gastarbeiterfamilie habe ich links und rechts auch ganz andere Lebensmodelle gesehen, über die ich mir als kleines Mädchen schon viele Gedanken gemacht habe. Für mich war der Weg, den ich gegangen bin, absolut nicht selbstverständlich.

War Moderatorin schon immer Ihr Traumberuf?
Ich habe früh sehr bewusste Entscheidungen getroffen. Mit spätestens elf oder zwölf Jahren wusste ich, welchen Weg ich gehen möchte, dass ich mein eigenes Geld verdienen und mich nicht abhängig machen möchte. Von da an war ich mit einem unbändigen starken Willen ausgestattet diesen Weg auch zu gehen. Ich habe weder nach links noch nach rechts geschaut, sondern hatte immer das Ziel vor Augen. Da habe ich noch gar nicht unbedingt an die Moderation gedacht. Werbefilmproduktion war damals eher mein Traum.

Hatten Sie damals ein Vorbild?
Meine Englischlehrerin in der Realschule hat mich beeindruckt. Man könnte sie als eine klassischen Frau von Welt bezeichnen. Sie hat immer von ihren Englandreisen berichtet und da wusste ich: ich möchte auch Reisen und die Welt kennen lernen. Die Frau hatte ich oft vor Augen und sie hat mich motiviert. Und das ist glaube ich auch super wichtig. Reelle Vorbilder, bei denen du dir ganz konkret vorstellen kannst: so möchte ich auch mal sein. Und immer weiter machen. Egal was andere sagen. Ich wollte perfekt deutsch sprechen, meinen Job machen und alles andere war mir total egal.

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Was oder wer motiviert Sie an weniger produktiven Tagen?
Ich habe für mich den Sport entdeckt. Ich glaube, dass jeder von uns ein Ventil braucht. Was ebenfalls wichtig ist: Einen schlechten Tag oder ein Down erst einmal anzunehmen. Ich habe gemerkt, wie gut es mir tut, diese schlechteren Phasen im Leben einfach mal anzunehmen und zu akzeptieren.

Verwendete Quellen: "#TrustYourself – Zeit für Mutmacherinnen" von Lancôme