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Nato erwägt Truppenentsendung ins Ukraine-Nachbarland Slowakei

·Lesedauer: 1 Min.

BRATISLAVA (dpa-AFX) - Der slowakische Außenminister Ivan Korcok hat Medienberichte bestätigt, wonach die Nato eine Entsendung von Truppen in das direkt an die Ukraine angrenzende Land erwägt. In einem Gastbeitrag in der liberalen Tageszeitung "Sme" (Freitag) schrieb der Minister, die Nordatlantische Allianz habe im Zusammenhang mit den Spannungen mit Russland begonnen, "die Verlegung von gemeinsamen Truppen in einzelne Staaten ihres östlichen Flügels zu überlegen, um ihre Verteidigung zu verstärken".

Zuvor hatten andere Regierungspolitiker wie der konservative Regierungschef Eduard Heger ausweichend reagiert, als slowakische Journalisten sie auf einen entsprechenden Bericht des britischen TV-Senders "Sky News" vom Donnerstag ansprachen. Sie würden diplomatische Schritte anstelle einer Drohung mit Soldaten vorziehen, erklärten sie. Die Oppositionsparteien, zu denen Sozialdemokraten ebenso wie Rechtsextremisten gehören, sprachen sich vehement gegen eine Stationierung zusätzlicher Nato-Truppen im Land aus.

Schon seit Wochen finden in der Slowakei immer wieder Proteste gegen einen Militärvertrag mit den USA statt. Hauptkritikpunkt der Vertragsgegner ist die Befürchtung, dass zusätzliche amerikanische Truppen in das EU-Land verlegt werden und die Slowakei dadurch in den Ukraine-Konflikt verwickelt oder zu einem Angriffsziel Russlands werden könnte.

Korcok forderte in "Sme" ein klares Bekenntnis der Slowakei zur westlichen Allianz: "Heute reichen keine formellen Erklärungen mehr, dass wir ein Teil der Nato sind, sondern wir müssen, wenn es unausweichlich ist, auch solche Schritte setzen, mit denen wir nicht nur unsere Verteidigung stärken, sondern auch die Verteidigung unserer Verbündeten."

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