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Nahost: Vereinbarte Waffenruhe im Gaza-Konflikt hält zunächst

·Lesedauer: 2 Min.
Palästinensische Demonstranten lieferten sich am Donnerstag in Betlehem Gefechte mit israelischen Sicherheitskräften
Palästinensische Demonstranten lieferten sich am Donnerstag in Betlehem Gefechte mit israelischen Sicherheitskräften

Militante Palästinenser im Gazastreifen und Israel haben ihre harten gegenseitigen Angriffe am frühen Freitagmorgen vorerst beendet. Eine von Ägypten vermittelte Waffenruhe trat um 02.00 Uhr (01.00 Uhr MESZ) in Kraft und wurde zunächst von beiden Seiten eingehalten. Im Gazastreifen gingen Tausende Menschen auf die Straßen und machten ihrer Erleichterung über das Ende des Schreckens mit Feuerwerk, Schüssen in die Luft und «Allahu akbar»-Rufen Luft.

In den vergangenen Tagen war der internationale Druck vor allem durch die USA für ein Ende des Blutvergießens immer größer geworden. Am Mittwoch hatte US-Präsident Joe Biden Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu bei einem Telefonat gesagt, dass er noch im Laufe des Tages eine «deutliche Deeskalation (...) auf dem Weg zu einer Waffenruhe» erwarte. Nach der Vereinbarung der Waffenruhe sagte Biden, nun biete sich eine «wirkliche Chance», im Nahen Osten Fortschritte hin zu einem dauerhaften Frieden zu machen. Ein Sprecher Netanjahus betonte jedoch, die Waffenruhe sei ohne jegliche Vorbedingungen erfolgt.

"Hölle auf Erden"

UN-Generalsekretär António Guterres begrüßte das Ende der Kämpfe und rief alle Seiten auf, sich an die Vereinbarung zu halten. Der Portugiese hatte sich zuvor erschüttert über den Tod vieler Zivilisten geäußert. «Wenn es eine Hölle auf Erden gibt, ist es das Leben der Kinder in Gaza.», sagte er in New York.

In den Stunden vor der Verkündung der Waffenruhe hatte Bundesaußenminister Heiko Maas Israel und die Palästinensergebiete besucht. Dabei stellte er sich erneut mit aller Deutlichkeit an die Seite des jüdischen Staates. «Für uns ist die Sicherheit Israels, genauso die Sicherheit aller Jüdinnen und Juden in Deutschland, nicht verhandelbar», betonte er.

Seit Beginn des Konflikts sind dem israelischen Militär zufolge mehr als 4000 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert worden, wobei zwölf Menschen ums Leben kamen. Israel reagierte auf den Beschuss mit mehr als tausend Luftangriffen, bei denen nach palästinensischen Angaben mindestens 230 Menschen getötet wurden. Außerdem gab es mehr als 1600 Verletzte.

rw/jg/dpa

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