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Nachwuchs im Handwerk dringend gesucht

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN/NÜRNBERG (dpa-AFX) - Wenige Wochen vor dem Start des Ausbildungsjahres in vielen Berufen werden vor allem im Handwerk, in Gesundheitsberufen und im Verkehrsbereich noch Azubis gesucht. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg auf Anfrage mitteilte, gibt es in diesen Bereichen einen Zuwachs an Lehrstellen. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger sagte der Deutschen Presse-Agentur, im Handwerk gebe es "dringenden Fachkräftebedarf und sehr guten Karrierechancen".

Aus der Tourismus-Branche, der Gastronomie oder im Friseurhandwerk dagegen, wo die Corona-Krise besonders deutliche Spuren hinterlassen hat, werden dagegen weniger Stellen gemeldet. Auch Steuerberatungsfirmen oder Banken haben nach BA-Angaben einen gesunkenen Nachwuchsbedarf.

Insgesamt schrumpft der Ausbildungsmarkt in Deutschland weiter. Mit 385 000 jungen Leuten haben sich bundesweit bisher 32 000 weniger als vor einem Jahr um eine Lehrstelle beworben. Demgegenüber haben die Ausbildungsbetriebe 468 000 freie Lehrstellen gemeldet. Trotz des deutlichen Überhangs sind noch 158 000 junge Frauen und Männer nicht mit einer Lehrstelle versorgt - obwohl es eigentlich mehr als genug Ausbildungsplätze gibt.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) sprach von einem "Warnzeichen". "Wir brauchen gut ausgebildete Fachkräfte für den wirtschaftlichen Aufschwung nach der Corona-Pandemie", sagte sie der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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