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Nachtleben in Berlin: Durchschnittlich 34.179,87 Euro Corona-Hilfe für Clubs

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Berlin. Das Berghain ist auch in Corona-Zeiten eine Ausnahme. Wer derzeit versucht, Tickets für die Ausstellung der Sammlung Boros in den Räumen des einstigen Fernheizwerks zu bekommen, muss sich bis November gedulden. Für die große Mehrheit der Berliner Clubs ist ein Besucheransturm gerade reine Utopie. Seit dem 14. März sind die Tanzstätten der Stadt geschlossen, viele bangen um ihre Existenz. Für Kultur- und Medienunternehmen mit mindestens zwei Beschäftigten konnte deshalb bis zum 4. September bei der Investitionsbank Berlin die Soforthilfe IV 2.0 mit Zuschüsse bis zu 25.000 Euro, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 500.000 Euro, beantragt werden.

Eingegangen sind 66 Anträge von Clubbetreibenden. Eine detaillierte Auflistung der Clubs geht aus einer schriftlichen Anfrage des Abgeordneten Georg P. Kössler (Grüne) vom 24. September hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Der 35-Jährige ist unter anderem Sprecher für Clubkultur seiner Partei und hatte bereits in der Vergangenheit mit einer ähnlichen Anfrage Transparenz bezüglich der Coronahilfen für Berliner Clubs erwirkt.

Ein „realistischer Liquiditätsbedarf“ sollte festgestellt werden

Zu den sieben Clubs, die bereits im ersten Bewilligungsausschuss am 17. September eine Zusage bekommen haben, gehören demnach die Kater Club GmbH, die about blank eG und die Hafenbar Berlin GmbH, der zweite Bewilligungsausschuss vom 5. Oktober kam weiteren zwölf Clubs, Konzertvenues sowie clubkulturellen Festivals beziehungsweise Reihen zugute, d...

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