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Nachfrage aus der Wirtschaft nach Bauleistungen weiter hoch

·Lesedauer: 1 Min.
Arbeiter auf einer Baustelle (AFP/Christof STACHE)

Die Nachfrage vor allem aus der Wirtschaft nach Bauleistungen bleibt hoch. Die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe stiegen im September im Vormonatsvergleich um 6,2 Prozent, im Vorjahresvergleich um 8,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Der Branche zufolge sind vor allem Büro-, Fabrik- und Lagergebäude in Planung. Regional gibt es demnach aber große Unterschiede.

Dem Statistischen Bundesamt zufolge trugen vor allem Großaufträge zur guten Lage im Bauhauptgewerbe im September bei. Der Wert der Aufträge betrug demnach 9,1 Milliarden Euro. Das war der höchste jemals gemessene Wert in einem September - das allerdings vor allem wegen der stark gestiegenen Baupreise.

Seit April erreichte der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe Monat für Monat einen neuen Rekordwert. In den ersten neun Monaten stieg der Wert im Vorjahresvergleich preisbereinigt um 2,3 Prozent.

Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) erklärte, auch die Aufträge der öffentlichen Hand hätten in den letzten beiden Monaten angezogen. Die meisten Order kommen demnach aber aus der Wirtschaft. Die Auftragseingänge im Wirtschaftshochbau legten demnach im September um 37 Prozent im Vorjahresvergleich zu, im Wirtschaftstiefbau um 26 Prozent - diese Zahlen sind allerdings nicht preisbereinigt.

Die regionalen Unterschiede sind demnach riesig: In Baden-Württemberg legten die Auftragseingänge im Wirtschaftsbau laut ZDB um 207 Prozent zu, in Bayern nur um 1,4 Prozent. Der Grund sind laut Verband Großprojekte.

Bei den Baupreisen sieht der Verband eine leichte Entspannung: Insbesondere bei Stahl- und Holzprodukten scheine der Höhepunkt bei den Einkaufspreisen überschritten, erklärte der Branchenverband.

ilo/jm

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