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Nachfrage nach Arbeitskräften wächst auch im Dezember

·Lesedauer: 2 Min.
Logo der Bundesagentur für Arbeit (AFP/INA FASSBENDER)

Deutschlands Unternehmen suchen trotz der Corona-Pandemie händeringend nach Arbeitskräften: Die Nachfrage nach Personal wuchs im Dezember kräftig, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Montag mitteilte. Ihr Stellenindex (BA-X) legte im Vormonatsvergleich um drei auf 132 Punkte zu - und nähert sich damit seinem Höchststand seit Einführung im Jahr 2005.

Im Vergleich zum Dezember 2020, als die Wirtschaft vom zweiten Lockdown betroffen war, stieg der Index um 33 Punkte, im Vergleich zum Vorkrisenniveau im März 2020 um 18 Punkte. Am kräftigsten nahm die Nachfrage nach Arbeitskräften laut BA im Gastgewerbe und im Verarbeitenden Gewerbe zu. Auch in den Branchen Unternehmensdienstleistungen, Information und Kommunikation, Verkehr und Logistik, Handel und Landwirtschaft wurden den Arbeitsagenturen im Dezember mehr offene Stellen als im Vorjahresmonat gemeldet.

Der BA-X wird monatlich veröffentlicht. Der saison- und kalenderbereinigte Indikator bildet die Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage am ersten Arbeitsmarkt unabhängig von jahreszeitlichen Einflüssen ab und spiegelt die Einstellungsbereitschaft der Unternehmen wider.

Überaus gefragt sind IT-Fachkräfte: Einer am Montag veröffentlichten Studie des Digitalverbands Bitkom zufolge ist die Zahl freier Stellen für IT-Expertinnen und -Experten 2021 auf 96.000 gestiegen. Die IT-Fachkräftelücke stieg damit im Vergleich zum Vorjahr, als quer durch alle Branchen 86.000 Jobs unbesetzt blieben, um zwölf Prozent.

Software-Spezialistinnen und -Spezialisten sind dabei mit Abstand am gefragtesten - vier von zehn Unternehmen suchen welche. Dahinter folgen IT-Projektmanagerinnen beziehungsweise IT-Projektkoordinatoren (von 18 Prozent der Firmen gesucht), IT-Anwendungsbetreuerinnen beziehungsweise IT-Administratoren (13 Prozent), Data Scientists beziehungsweise Big Data Experts (sieben Prozent) sowie IT-Sicherheitsexpertinnen und -experten (vier Prozent).

Die Unternehmen rechnen den Angaben zufolge nicht damit, dass sich die Fachkräftelücke schnell schließt. Für die repräsentative Bitkom-Umfrage wurden mehr als 850 Unternehmen aller Branchen telefonisch befragt.

awe/ilo

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