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Nachfolger des Opel-Zafira steht auf Plattform von Peugeot Citroën

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Paris (dapd). Zwei der wichtigsten Opel-Modelle sollen in Zukunft auf Plattformen des französischen Partners PSA Peugeot Citroën gebaut werden. Das geht aus weiteren Einzelheiten zur Zusammenarbeit beider Hersteller hervor, die der Opel-Mutterkonzern General Motors (GM (NYSE: GM - Nachrichten) ) am Donnerstag in Paris veröffentlichte.

So soll ein Nachfolger des zur Zeit noch in Bochum produzierten Familienvans Zafira auf einer Plattform von PSA beruhen. Beim Nachfolger des etwas kleineren Vans Meriva sollen ebenfalls die Franzosen künftig die Grundlagen stellen.

Entwickelt wird der neue Klein-Van aber von GM, wie der Konzern mitteilte. Über die Produktionsstandorte der neuen Autos wurde nach Angaben eines GM-Sprechers nichts vereinbart.

Derzeit wird der Zafira in Bochum gebaut. Das Werk will Opel spätestens 2016 schließen. Der Meriva läuft in Saragossa in Spanien vom Band.

Zusammen wollen die Amerikaner und die Franzosen den Nachfolger des Kleinwagens Opel-Corsa entwickeln, der zurzeit im thüringischen Eisenach gebaut wird.

Der GM-Vize-Chef und Vorsitzende des Opel-Aufsichtsrats, Steve Girsky, hatte sich in Paris mit PSA-Chef Philippe Varin getroffen. Im Februar 2012 hatten GM und PSA eine breite Zusammenarbeit bekanntgegeben. GM beteiligte sich außerdem an den Franzosen. Im Dezember hatten die Partner weitere Verträge zur Zusammenarbeit im Einkauf, der Versorgung und Produktentwicklung abgeschlossen.

Opel und Peugeot Citroën macht die Schwäche auf dem europäischen Markt schwer zu schaffen. Beide Firmen schreiben hohe Verluste und wollen durch die Zusammenarbeit ihr Europageschäft wieder flott machen. Beide Hersteller planen auch Werksschließungen.

dapd