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Mutmaßlicher Täter nach Gewalttat mit vier Toten in Japan gefasst

Nach einer Gewalttat mit vier Toten in Zentraljapan ist der mutmaßliche Täter festgenommen worden. Der 31-jährige Mann wurde im Haus seines Vaters in der Stadt Nakano überwältigt.

Mutmaßlicher Schütze hatte gültige Lizenzen für Gewehre

Dort hatte er sich stundenlang verschanzt, nachdem er eine Frau erstochen und zwei am Tatort eintreffende Polizisten mit einem Jagdgewehr erschossen haben soll. Eine weitere ältere Frau wurde später vor dem Haus tot aufgefunden.

Zwei weitere Frauen, darunter die Mutter des mutmaßlichen Täters, konnten laut dem japanischen TV-Sender NHK aus dem Haus fliehen. Sein Vater blieb dem Sender zufolge unverletzt.

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Nach Angaben der Polizei besaß der mutmassliche Täter gültige Lizenzen für mehrere Jagd- und Luftgewehre.

Die Polizei hatte am Nachmittag des Vortages einen Notruf erhalten. Ein Augenzeuge schilderte den Medienberichten zufolge, wie ein Mann eine um Hilfe schreiende Frau verfolgte, sie schließlich am Arm packte und die Frau auf einem Parkplatz von hinten niederstach. Dann habe er die 66-Jährige in die Brust gestochen.

Motiv für Bluttat weiter unklar

Das Motiv für die Bluttat in einer ruhigen, ländlichen Gegend mit Reisfeldern war zunächst unklar. Bei dem mutmaßlichen Täter soll es sich um den Sohn des Vorsitzenden der Stadtversammlung von Nakano handeln, hieß es.

Der Täter trug den Angaben zufolge Tarnkleidung, einen Hut, eine Sonnenbrille und eine Maske. Von dem Augenzeugen angesprochen soll er gesagt haben: "Ich habe sie getötet, weil ich es wollte." Als er davonlief, eilte der Augenzeuge nach Hause und alarmierte die Polizei. Als die Beamten vorfuhren, habe der mit einem Jagdgewehr bewaffnete Täter sofort auf die Fahrerseite des Streifenwagens geschossen und zwei Polizisten getötet.

Japan genießt den Ruf, eines der sichersten Länder der Welt zu sein - auch dank strenger Schusswaffengesetze. Doch haben Übergriffe mit Messern in den vergangenen Jahren in dem Inselreich zugenommen.