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Wen der Mané-Transfer besonders hart treffen kann

Wen der Mané-Transfer besonders hart treffen kann
Wen der Mané-Transfer besonders hart treffen kann

Mit Sadio Mané schließt sich ein Weltstar dem FC Bayern München an. Julian Nagelsmann steht, in der bereits mit Stars gespickten Offensive, nun eine Option mehr zur Verfügung. (ÜBERSICHT: Die fixen Transfers aller Bundesliga-Klubs)

Dem Bayern-Coach gefällts, Mané „ist ein Spieler, der vier, fünf Positionen ohne Probleme spielen - und auch während des Spiels switchen kann.“

Für die Offensivstars auf den Außenbahnen scheint es - insbesondere wenn Robert Lewandowski wirklich bleiben sollte - jedoch ungemütlicher zu werden. Bei der Vorstellung Manés richtete Vorstandsvorsitzender Oliver Kahn bereits mahnende Worte an seine Profis.

„Ich habe ja schon gesagt, wir brauchen frisches Blut und Veränderung im Kader. Nach so einer langen Erfolgsserie, wie wir sie im Moment haben, kann sich eine gewisse Bequemlichkeit breitmachen. Wir wollen neue Reizpunkte innerhalb des Kaders kreieren“, so der ehemalige Welttorhüter bei der Vorstellung des senegalesischen Nationalspielers.

Der Konkurrenzkampf soll deutlich erhöht werden, eine Stammplatzgarantie gibt es nicht mehr!

Gnabry zu wenig spielentscheidend

Auch nicht für Serge Gnabry. Zwar spielte der Flügelflitzer eine ordentliche Saison. In der Bundesliga bestritt er alle 34 Spiele, davon 25 in der Startelf und war an 20 Toren beteiligt. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Bundesliga)

Dennoch: Gnabry war in der vergangenen Saison zu wenig der X-Faktor im Spiel der Bayern. Besonders in den wichtigen Partien gegen Ende der Saison war vom Offensivakteur nicht mehr viel zu sehen.

Beim Rekordmeister ist die Erwartungshaltung am deutschen Nationalspieler deutlich höher, zumal mit Mané nun ein Spieler da ist, der in torgefährlichen Zonen deutlich zwingender sein kann. Gnabry könnte nun öfter ein Platz auf der Bank drohen.

Bayern fordert endlich Klarheit bei Gnabry

Zumal der 26-Jährige nur noch ein Jahr Vertrag hat, die Münchner würden gerne mit ihm verlängern. „Er ist ein super Junge. Wir wollen ihn unbedingt behalten“, sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic erst kürzlich in einem Interview mit Sky. „Wir haben ihm, glaube ich, auch die nötige Wertschätzung gezeigt“.

Die Sport Bild berichtet von einem Angebot von bis zu 19 Millionen Euro pro Jahr. Gnabry lässt den Rekordmeister jedoch zappeln, die Gespräche stocken. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Bundesliga)

Für die Bayern wäre ein ablösefreier Gnabry-Abschied das Worst-Case-Szenario. Deshalb würden sie, falls der Spieler sich in den kommenden Wochen nicht doch noch für eine Verlängerung entscheiden sollte, nach SPORT1-Informationen auf einen Verkauf bis zum Ende der Transferperiode am 1. September drängen.

Sané muss jetzt zünden

Deutlich entspannter ist die Vertragssituation bei Leroy Sané. Der 26-Jährige läuft noch bis mindestens 2026 im Trikot der Münchner auf.

Doch auch er zeigte sich letzte Saison zu inkonstant. Nach einer sehr starken Hinrunde ging die Leistungskurve des 26-Jährigen im neuen Jahr - wie bei vielen seiner Teamkollegen - nach unten. (DATEN: Die Tabelle der Bundesliga)

Entsprechend deutlich forderte Salihamdizic im April eine Leistungssteigerung. „Leroy ist ein unheimlich talentierter junger Mann, er alles hat. Er hat auch diese mentale Stärke. Aber: Jetzt muss er kommen“, machte der Ex-Profi bei Sky klar.

Man spreche immer „von Potenzial. Und das möchte ich auf dem Platz sehen. Wenn ich es einmal, zweimal, dreimal sage, dann streichle ich vielleicht erst, dann wird es ernster und dann vielleicht noch mal ein bisschen ernster. Dann streichle ich vielleicht nochmal, aber dann muss es auf dem Platz knallen.“

Mit dem Mané-Transfer steigt der Druck auf den Flügelspieler noch zusätzlich. Wie Gnabry könnte auch ihm in der kommenden Saison öfter ein Platz auf der Bank drohen.

Nagelsmann ein Fan von Coman

Zumal ein anderer Flügelspieler mit konstant starken Leistungen herausragt.

Kingsley Coman, der seinen Vertrag erst im Januar bis 2027 verlängert hatte, wirkte im Gegensatz zu seinen Kollegen auf den Flügeln am Ender der vergangenen Saison selbstbewusster und zielstrebiger. Als einer der wenigen Spieler überzeugte er in beiden Champions-League-Viertelfinalspielen gegen den FC Villarreal.

„Er ist einer der Top-Flügelspieler auf diesem Planeten“, adelte ihn Nagelsmann. Sofern Coman fit bleibt - letzte Saison verpasste er 13 Bundesligapartien - dürfte er mit einem kleinen Vorsprung in die Saison gehen.

Der Konkurrenzkampf auf den Außen wird in jedem Fall heiß werden, zumal auch Jamal Musiala dort spielen kann.

Sané oder Gnabry: Für einen könnte es ungemütlich werden.

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