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Muehlhan AG: Muehlhan AG veröffentlicht Jahresergebnis 2020 (News mit Zusatzmaterial)

·Lesedauer: 6 Min.

DGAP-News: Muehlhan AG / Schlagwort(e): Jahresbericht
01.04.2021 / 08:23
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

PRESSEMITTEILUNG

Muehlhan AG veröffentlicht Jahresergebnis 2020

- Entwicklung deutlich belastet durch die COVID-19-Pandemie

- Umsatz beträgt € 260,4 Mio., EBIT liegt bei € 3,0 Mio.

- Dividende von € 0,12 je Aktie vorgeschlagen

- Auftragsbestand in Höhe von € 272 Mio.

- Umsatz und EBIT 2021 abhängig von Entwicklung der Pandemie

Hamburg, 1. April 2021 - Bei der Muehlhan AG (Open Market; ISIN DE000A0KD0F7) stand das Jahr 2020 ganz im Zeichen der COVID-19-Pandemie und ihrer Auswirkung auf das Geschäft. Frühzeitige Maßnahmen auf allen Ebenen sowie einige Großprojekte, die in der Pandemie unter erschwerten Bedingungen weiterliefen, haben einen Verlust in diesem negativen Ausnahmejahr verhindert. Die Umsatzerlöse sanken um 11,8 % auf € 260,4 Mio. Das EBIT fiel um 75,5 % von
€ 12,4 Mio. auf € 3,0 Mio. Die EBIT-Marge verschlechterte sich entsprechend von 4,2 % auf
1,2 %. Das Konzernergebnis verringerte sich um 79,6 % auf € 1,3 Mio., nach € 6,3 Mio. im Vorjahr. Nach dem Abzug der Fremdanteile steht den Aktionären von Muehlhan ein Ergebnis von
€ 0,3 Mio. zu. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist mit € 11,8 Mio. hingegen erfreulich.

Bei der Betrachtung nach Geschäftsbereichen zeigt sich, dass es im Geschäftsfeld Schiff zu einem leichten Umsatzrückgang um € 3,8 Mio. auf € 65,6 Mio. gekommen ist. Das EBIT des Bereichs halbierte sich auf € 3,6 Mio. Das Geschäftsfeld Öl & Gas hatte durch die COVID-19-Pandemie sowie einen weiterhin niedrigen Ölpreis erhebliche Probleme und musste einen Umsatzrückgang um € 18,0 Mio. auf € 60,4 Mio. verzeichnen. Das EBIT konnte mit € 0,3 Mio. positiv gehalten werden. Im Renewables-Geschäftsbereich stiegen die Umsatzerlöse im Wesentlichen aufgrund der Geschäftsausweitung im Bereich der Wartung von Windkraftanlagen im Vergleich zum Vorjahr um € 17,9 Mio. auf € 63,5 Mio. Das EBIT betrug € 6,1 Mio., nach einem negativen Vorjahresergebnis. Am stärksten hat das Industrie-/Infrastrukturgeschäft unter den Folgen der COVID-19-Pandemie gelitten. Durch Projektunterbrechungen und -verschiebungen aufgrund der zahlreichen Einschränkungen verringerten sich die Umsatzerlöse um € 31,1 Mio. auf € 71,0 Mio. Das EBIT ist mit € -4,2 Mio. deutlich negativ, nach € 3,8 Mio. im Vorjahr.

Bei der geografischen Betrachtung zeigt sich, dass in der Region Europa trotz der COVID-19-Pandemie aufgrund des erfolgreichen Ausbaus der Wind-Service-Aktivitäten ein Umsatzwachstum von 2,3 % auf € 238,8 Mio. erzielt werden konnte. Das EBIT sank um € 2,2 Mio. auf € 8,6 Mio., da die Mehrzahl der europäischen Gesellschaften von den Auswirkungen der Pandemie betroffen war. Im Nahen Osten hingegen sanken die Umsatzerlöse deutlich um € 8,5 Mio. auf € 14,3 Mio. Der Rückgang resultiert aus den Auswirkungen der Pandemie, einer allgemein nachlassenden Investitionstätigkeit und aus einer selektiveren Projektauswahl. Das EBIT wurde mit Wertminderungen auf Forderungen und Sicherungseinbehalte belastet und ist mit € -2,6 Mio. deutlich negativ. In Nordamerika ist das Geschäft pandemiebedingt nahezu zum Erliegen gekommen. Es konnten lediglich € 4,6 Mio. Umsatzerlöse erzielt werden, nach € 24,4 Mio. im Vorjahr. Das EBIT sank auf € -2,3 Mio., nachdem es im Vorjahr projektbedingt mit € 3,5 Mio. überdurchschnittlich positiv war. Ähnlich war die Situation im Rest der Welt. Reiserestriktionen und Schließungen von Plattformen haben es weitestgehend unmöglich gemacht, Öl- und Gasprojekte abzuarbeiten. Die Umsatzerlöse sanken in der Folge um € 11,7 Mio. auf € 3,9 Mio. und das EBIT war mit € -1,0 Mio. negativ (Vorjahr: € 1,6 Mio).

Im Segment Energy konnte der Umsatz nach € 114,5 Mio. im Vorjahr mit € 113,6 Mio. im Berichtsjahr nahezu konstant gehalten werden. Das EBIT blieb mit € 5,5 Mio. ebenfalls nahezu konstant gegenüber dem Vorjahr (€ 5,9 Mio.). Während es im Öl- und Gasgeschäft zu deutlichen Umsatz- und damit verbundenen Ergebnisrückgängen kam, konnte im Bereich Renewables ein deutlicher Umsatz- und Ergebnisanstieg erreicht werden. Das Segment Marine & Construction erzielte mit € 148,6 Mio. um € 34,6 Mio. geringere Umsatzerlöse als im Jahr 2019. Das EBIT sank von € 10,1 Mio. auf € 0,9 Mio. Der Rückgang des EBIT ist neben den Auswirkungen der Pandemie auch auf Wertberichtigungen auf Forderungen zurückzuführen.

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat angesichsts der stabilen Lage der Muehlhan-Gruppe vor, für das Geschäftsjahr 2020 eine Dividende von € 0,12 je Aktie auszuschütten, nachdem im Vorjahr aufgrund der unvorhersehbaren Entwicklung der Pandemie keine Dividende aus dem Ergebnis 2019 ausgeschüttet worden ist.

Die Prognose für das Jahr 2021 hängt entscheidend vom weiteren Verlauf der Pandemie ab. Vorstand und Aufsichtsrat von Muehlhan erwarten für das Jahr 2021 Umsatzerlöse und ein Ergebnis ähnlich wie im Jahr 2020, sollte es keine signifikanten Verbesserungen der Pandemielage geben. Die Umsatzerlöse und das Ergebnis des Jahres 2019 werden auch bei zeitnaher Aufhebung sämtlicher Einschränkungen 2021 kaum erreichbar sein, da die komplette Aufnahme aller wirtschaftlichen Tätigkeiten Vorlauf benötigt und zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Berichts bereits knapp drei Monate unter Lockdownbedingungen verstrichen sind.

Die wichtigsten Unternehmenskennzahlen sind in der folgenden Tabelle festgehalten:

in TEUR

 

2020

2019

Ergebnis

 

 

 

Umsatzerlöse

 

260.383

295.269

Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit vor Abschreibungen (EBITDA)

 

14.403

24.505

Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT)

 

3.035

12.400

Ergebnis vor Steuern (EBT)

 

1.336

10.513

Auf Aktionäre der Muehlhan AG entfallendes Konzernergebnis

 

305

6.323

Ergebnis pro Aktie aus fortgeführten Geschäftsbereichen

in EUR

0,02

0,33

Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit

 

11.759

10.888

Sachanlageinvestitionen (ohne Leasing)

 

4.311

8.129

 

 

 

 

Bilanz

 

30.12.2020

31.12.2019

Bilanzsumme

 

161.596

175.370

Anlagevermögen1

 

63.490

68.634

Eigenkapital

 

69.164

71.761

Eigenkapitalquote

in %

42,8

40,9

Mitarbeiter

 

2020

2019

Mitarbeiter (im Jahresdurchschnitt)

Anzahl

2.790

3.103

 

1 Anlagevermögen: Summe langfristige Vermögenswerte abzüglich latente Steueransprüche

Über Muehlhan: Die Muehlhan Gruppe ist weltweit ein zuverlässiger Partner für Industriedienstleistungen. Als einer der wenigen Full-Service-Anbieter bieten wir unseren Kunden ein diversifiziertes Leistungsspektrum mit einem industriell-professionellen Qualitätsanspruch. Unsere Kunden profitieren von unserem hohen Organisationsgrad, unserer Termintreue, einem differenzierten technischen Know-how und mehr als 135 Jahren Erfahrung. Wir operieren im Markt in den vier Geschäftsfeldern Schiff, Renewables, Oil & Gas und Industrie/Infrastruktur. Die Muehlhan AG ist börsennotiert und wird im Open Market unter der ISIN DE000A0KD0F7 gehandelt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.muehlhan.com

Pressekontakt: Muehlhan AG; Tel: +49 40 75271-166; E-Mail: investorrelations@muehlhan.com

Zusatzmaterial zur Meldung:

Datei: Pressemitteilung: Muehlhan AG veröffentlicht Jahresergebnis 2020

01.04.2021 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
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Unternehmen:

Muehlhan AG

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