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MotoGP-Sturzstatistik 2020: Zwei Unfälle bleiben besonders in Erinnerung

Juliane Ziegengeist
·Lesedauer: 3 Min.

Die meisten Titel, die am Ende einer MotoGP-Saison vergeben werden, heimsen die Fahrer gerne ein. Doch es gibt eine Krönung, auf die alle wohl lieber verzichten würden: Gemeint ist die des alljährlichen Sturzkönigs.

Auch 2020 hat die Dorna wieder fleißig mitgezählt. In die Statistik gehen wie immer alle Stürze während der Trainings, Qualifyings, Warm-ups und Rennen ein. Und da hat, (wie schon im Vorjahr), erneut Johann Zarco die Nase vorn. Der Avintia-Ducati-Pilot brachte es an 14 Rennwochenenden auf 15 Stürze.

Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 17 Stürze an 16 Wochenenden von insgesamt 19. Zarco legte nach der vorzeitigen Trennung von KTM damals eine Zwangspause ein. Die letzten drei Rennen bestritt er als Ersatz für Takaaki Nakagami bei LCR-Honda.

Zarco als Auslöser des Horrorunfalls in Spielberg 1

In diesem Jahr sorgte der Franzose auch für den schwersten Zwischenfall an einem Rennwochenende: Beim Grand Prix von Österreich in Spielberg kollidierte er bei gut 300 km/h mit Franco Morbidelli (Petronas-Yamaha). Beide Bikes flogen führerlos über die Strecke und verfehlten andere Piloten nur um Haaresbreite.

Knapp hinter Zarco rangiert im Sturzranking MotoGP-Rookie Alex Marquez, der seine Honda 14 Mal ablegte. Aprilia-Pilot Aleix Espargaro hatte zwölf Stürze. Bei Iker Lecuona (Tech-3-KTM), wie Marquez ein Rookie, waren es elf. Jeweils zehn Stürze gehen auf das Konto von Brad Binder (KTM), Pol Espargaro (KTM) und Bradley Smith (Aprilia).

Die wenigsten Ausrutscher verzeichneten in dieser Saison Danilo Petrucci (Ducati) und Lorenzo Savadori (Aprilia), die jeweils zweimal zu Boden gingen. Letzterer trat allerdings auch nur bei den drei letzten Rennwochenenden an.

Marc Marquez nach Sturz in Jerez aus dem WM-Rennen

Auch Marc Marquez (Honda) stürzte nur zweimal, und zwar während der MotoGP-Saisoneröffnung in Jerez. Im Rennen verletzte sich der Spanier dabei so schwer, dass er - nach einem gescheiterten Comeback-Versuch eine Woche später - für den Rest des Jahres nicht mehr auf seine Honda steigen und um dem WM-Titel kämpfen konnte.

Insgesamt ereigneten sich in der Königsklasse dieses Jahr 722 Stürze, die mit Abstand meisten davon am Rennwochenende in Le Mans. Dieses war 2020 allerdings auch von schwierigen Mischbedingungen gekennzeichnet. Bereits im Vorjahr war die Strecke mit 90 Unfällen Spitzenreiter in der Sturzstatistik.

Alle MotoGP-Stürze nach 14 Rennen 2020:

(Vorjahreswerte in Klammern)

Johann Zarco (Avintia-Ducati) - 15 (17)

Alex Marquez (Honda) - 14 (x)

Aleix Espargaro (Aprilia) -12 (10)

Iker Lecuona (Tech-3-KTM) - 11 (1)

Pol Espargaro (KTM) - 10 (8)

Bradley Smith (Aprilia) - 10 (4)

Brad Binder (KTM) - 10 (x)

Takaaki Nakagami (LCR-Honda) - 9 (7)

Jack Miller (Pramac-Ducati) - 8 (15)

Francesco Bagnaia (Pramac) - 8 (14)

Miguel Oliveira (Tech-3-KTM) - 8 (9)

Alex Rins (Suzuki) - 8 (8)

Fabio Quartararo (Petronas-Yamaha) - 8 (6)

Tito Rabat (Avintia-Ducati) - 7 (8)

Stefan Bradl (Honda) - 7 (x)

Valentino Rossi (Yamaha) - 6 (8)

Cal Crutchlow (LCR-Honda) - 5 (12)

Joan Mir (Suzuki) - 5 (12)

Franco Morbidelli (Petronas-Yamaha) - 5 (8)

Maverick Vinales (Yamaha) - 4 (6)

Andrea Dovizioso (Ducati) - 4 (4)

Marc Marquez (Honda) - 2 (14)

Danilo Petrucci (Ducati) - 2 (9)

Lorenzo Savadori (Aprilia) - 2 (x)

Mika Kallio (KTM) - 0 (2)

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.