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Schrötter scheidet nach Führung aus

Schrötter scheidet nach Führung aus
Schrötter scheidet nach Führung aus

Motorrad-Pilot Marcel Schrötter hat auf der legendären Strecke in Assen am Premieren-Sieg geschnuppert - und dann doch alles verloren: Der 29-Jährige fuhr beim Großen Preis der Niederlande im Rennen der Moto2 zunächst von Startplatz zehn zur Führung, etwa zur Rennhalbzeit rutschte Schrötters Kalex dann jedoch ins Kiesbett, der Deutsche ging leer aus.

Der Spanier Augusto Fernandez sicherte sich letztlich seinen zweiten Sieg in Folge. Schrötter (Vilgertshofen) wartet damit weiter auf seinen ersten Triumph in der Motorrad-WM und auch auf sein erstes Podium in dieser Saison.

Zuletzt hatte der einzige deutsche WM-Fixstarter beim Heimrennen auf dem Sachsenring das Treppchen als Vierter nur knapp verpasst, es war sein siebtes Top-10-Ergebnis nacheinander.

Diese Serie ist nun gerissen, bis zum folgenreichen Fehler bestätigte Schrötter aber auch in Assen seine momentan starke Form. Wie schon am Sachsenring zeigte er einen hervorragenden Start, schoss gleich zu Beginn auf Position fünf vor.

In den folgenden Runden kassierte er Ai Ogura (Japan) und Albert Arenas (Spanien), plötzlich lag Schrötter auf Podestkurs und hatte noch immer Geschwindigkeitsvorteile: Auch an Jake Dixon (Großbritannien) und Alonso Lopez (Spanien) ging der Oberbayer vorbei.

Nach nur sieben Runden führte der Fahrer des deutschen Teams Intact GP damit die Dutch TT an, hatte bald allerdings zu kämpfen. Die Verfolger machten nun Druck, und in einer langsamen Kurve verlor Schrötter die Kontrolle über sein Motorrad.

Fernandez siegte vor Ogura und Dixon, in der Gesamtwertung wurde es dadurch deutlich enger: Celestino Vietti (Italien) liegt nun gleichauf mit Fernandez (beide 146 Punkte), nur einen Zähler weniger hat Ogura auf dem Konto. Schrötter (88) bleibt Siebter des Klassements.

In der Moto3 feierte Pole-Setter Ayumu Sasaki aus Japan seinen ersten Saisonsieg. An der Spitze der Gesamtwertung hielt der Spanier Sergio Garcia seine knappe Führung, weil er von Startplatz 18 noch auf Rang drei vorfuhr.

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