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Moskau: Welt 'wandelt am Abgrund' nach Beschuss von Atomkraftwerk

MOSKAU (dpa-AFX) - Das russische Außenministerium hat bezüglich der Eskalation um das Atomkraftwerk Saporischschja schwere Vorwürfe gegen die Vereinten Nationen erhoben. "Die UN haben in dem vorliegenden Fall leider eine negative Rolle gespielt", sagte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa dem staatlichen russischen Radiosender Sputnik. Das größte Atomkraftwerk Europas im Süden der Ukraine ist seit März von russischen Truppen besetzt. Kiew und Moskau werfen sich gegenseitig den Beschuss des Kraftwerks vor.

Die Diplomatin warf den verantwortlichen Stellen in den Vereinten Nation vor, eine Inspektionsreise der Internationalen Atombehörde (IAEA) verhindert und damit eine Eskalation der Lage provoziert zu haben. "Im UN-Sekretariat, welches sich mit Problemen der Atomenergie befasst, darunter auch mit den Folgen technischer Katastrophen und der Problematik im weitesten Sinne, sollten sie begreifen, dass die Welt am Abgrund wandelt", erklärte Sacharowa.

Das russische Außenministerium hatte schon am Dienstag in einer Mitteilung beklagt, dass eine geplante Reise der IAEA-Vertreter zu dem Atomkraftwerk in letzter Minute an Sicherheitsbedenken des UN-Sekretariats gescheitert sei. Sacharowa legte nun nach und sprach von "verantwortungslosem Handeln". Für Donnerstag hat Russland hat eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats beantragt. Der Rat soll von IAEA-Chef Grossi über den Zustand des AKW unterrichtet werden.