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Moskau bezeichnet Truppenverlegung an ukrainische Grenze als "Kampftraining"

·Lesedauer: 1 Min.
Ukrainischer Soldat in Graben in Ostukraine

Russland hat seine Truppenverlegungen an die Grenze zur Ukraine als "militärische Übungen" bezeichnet, mit denen auf "bedrohliche Aktivitäten" der Nato reagiert werde. Das "Kampftraining" an der Grenze sei eine "angemessene" Antwort auf Aktivitäten der Nato, "die Russland bedrohen", sagte Verteidigungsmister Sergej Schoigu am Dienstag bei einer Pressekonferenz. Die Manöver sollten "innerhalb von zwei Wochen" enden.

Zu den von ihm als "bedrohlich" dargestellten Aktivitäten der Nato sagte Schoigu, in Europa sei eine Verlegung von Truppen an die russische Grenze im Gange. Diese Verbände konzentrierten sich hauptsächlich in Regionen des Schwarzen Meers und der Ostsee. 40.000 Soldaten sowie auch strategische Flugzeuge würden dort zusammengezogen.

Russland wiederum hat nach Angaben des Verteidigungsministers zwei Heeresverbände und drei Einheiten von Luftlandetruppen innerhalb von drei Wochen an die Grenze verlegt. Genauere Angaben zu Zahl der verlegten Soldaten und den Orten ihrer Stationierung machte Schoigu nicht. Er erklärte lediglich, dass die Truppen ihre "volle Einsatzbereitschaft" bewiesen hätten.

Die russischen Truppenverlegungen in das Grenzgebiet sorgen für große Besorgnis in der Ukraine wie auch im Westen. Nach Angaben der Regierung in Kiew hat Russland inzwischen 41.000 Soldaten an der Grenze zusammengezogen.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sicherte der Ukraine am Dienstag die Unterstützung des Militärbündnisses gegenüber Russland zu. "Die Nato steht an der Seite der Ukraine", sagte Stoltenberg nach einem Treffen mit dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba in Brüssel.

Auch die Kämpfe zwischen pro-russischen Rebellen und der ukrainischen Regierungsarmee in der Ostukraine haben seit Mitte Februar wieder zugenommen. Seit Jahresbeginn wurden dabei 28 ukrainische Soldaten getötet, im Vergleich zu 50 im gesamten vergangenen Jahr. Insgesamt sind in dem Konflikt bereits 13.000 Menschen getötet worden.

dja/jes