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Morphosys hofft im besten Fall auf Schub für Krebsmedikament

PLANEGG/MÜNCHEN (dpa-AFX) -Das Biotechunternehmen Morphosys DE0006632003 peilt mit seinem wichtigen Medikament Monjuvi für 2024 nur im besten Fall ein Umsatzwachstum an. Der SDax-Konzern will nach Angaben von Dienstag in diesem Jahr mit der Krebsarznei umgerechnet 80 bis 95 Millionen US-Dollar erzielen. Dabei könnte das mögliche Wachstum aus weiteren Anwendungsbereichen für Monjuvi stammen, teilte Morphosys in Planegg bei München am Dienstag mit. 2023 hatte das Mittel vorläufigen Berechnungen zufolge 92 Millionen Dollar (ca. 85 Mio Euro) in die Kassen der Bayern gespült. Damit traf Morphosys seine Ziele, die der Vorstand wegen eines guten Laufs im Oktober noch erhöht hatte.

Allerdings fiel die Bruttomarge bei Monjuvi mit 69 Prozent im vergangenen Jahr noch deutlich schlechter aus zuletzt angepeilt. Morphosys begründete dies der Mitteilung zufolge mit einer einmaligen Abschreibung auf Lagerbestände.

Für Anleger am Aktienmarkt ist Monjuvi inzwischen in den Hintergrund gerückt, alle Augen richten sich vielmehr auf das Krebsmedikament Pelabresib, das womöglich kurz vor der Markteinführung steht. Nach einem Durchbruch in einer Studie wollen die Bayern zur Jahresmitte 2024 die Zulassung in den USA und in Europa beantragen. Das ist kostspielig: Wie es weiter hieß, rechnet der Konzern in diesem Jahr mit Betriebsausgaben in der Größenordnung von 350 bis 380 Millionen Euro und einem Liquiditätsbedarf von rund 250 Millionen Euro.