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Morgen wieder Streik an Flughäfen Düsseldorf und Hamburg

Auf den Flughäfen Düsseldorf und Hamburg müssen sich Reisende am Donnerstag erneut auf massive Behinderungen durch Streiks einstellen. Auf beiden Airports sind die Beschäftigten der privaten Sicherheitsdienste von 4.00 Uhr bis 24.00 Uhr zu weiteren Arbeitsniederlegungen aufgerufen, wie die Gewerkschaft Verdi am Mittwoch mitteilte. Verdi reagiert mit dem erneuten Ausstand auf die weiter ergebnislosen Gespräche mit den Arbeitgebern.

Bereits Ende Januar hatten ganztägige Streiks des privaten Sicherheitspersonals zwei Tage lang für massive Flugausfälle und Verspätungen auf den beiden größten NRW-Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn gesorgt. Einen ähnlichen Ausstand hatte es zuvor am Hamburger Flughafen gegeben. Die Beschäftigten hätten "momentan keine andere Wahl als zu streiken", erklärte ein Verdi-Sprecher. Man wolle die Streiks rechtzeitig ankündigen, um den Fluggästen Gelegenheit zu geben, sich auf die Umstände einzustellen.

Für die 34.000 Beschäftigten der Sicherheitsbranche in NRW fordert Verdi Lohnerhöhungen zwischen 2,50 Euro und 3,64 Euro pro Stunde. Für die 24.000 Beschäftigten der untersten Lohngruppe boten die Arbeitgeber der Gewerkschaft zufolge zuletzt lediglich 40 Cent mehr an. Für die etwa 2000 Sicherheitskräfte an den Flughäfen in NRW will Verdi einen Bruttostundenlohn von 16 Euro durchsetzen, in Hamburg einen Lohn von 14,50 Euro.