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Morgan Stanley akzeptiert Strafzahlung wegen des Facebook-Börsengangs

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Boston (dapd). Die amerikanische Bank Morgan Stanley hat im Zusammenhang mit dem Börsengang von Facebook (NasdaqGS: FB - Nachrichten) einer Strafe von fünf Millionen Dollar an die Börsenaufsicht von Massachusetts zugestimmt. Die Börsenaufsicht des US-Staates warf der Bank vor, niedrigere Umsatzzahlen nur einigen Analysten und nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben. Morgan Stanley (Xetra: 885836 - Nachrichten) räumte keine Schuld ein, stimmte jedoch der Zahlung zu.

Im Mittelpunkt des Vorwurfs stand eine Telefonkonferenz mit dem Leiter der Finanzabteilung und den Analysten von Großinvestoren. In der Konferenz wurden Umsatzzahlen vorgestellt, die nicht in den Dokumenten genannt wurden, die Facebook eine Woche vor dem Börsengang bei der Börsenaufsicht einreichte. Die Zahlen waren niedriger als von vielen Analysten erwartet.

Den Investoren sei durch das Vorgehen von Morgan Stanley ein deutlicher Nachteil entstanden, erklärte die Börsenaufsicht von Massachusetts.

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