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Monatliche Dividende mit Realty Income: Das Worst-Case-Szenario

Vincent Uhr, Motley Fool beitragender Investmentanalyst
·Lesedauer: 2 Min.

Realty Income (WKN: 899744) ist eine wirklich spannende, zuverlässige Dividendenaktie, die eine Menge Potenzial beim Aufbau eines passiven Einkommens besitzen kann. Die Dividendenhistorie ist vorbildhaft, die monatlichen Ausschüttungen sehr bequem. Mit gegenwärtig rund 4,3 % Dividendenrendite könnte die Ausgangslage sogar attraktiv sein.

Trotzdem sollten Foolishe Investoren auch stets einen anderen Blickwinkel verfolgen: Was ist das Worst-Case-Szenario, was bei einer Aktie und bei Realty Income passieren kann? Ich jedenfalls male mir dabei das folgende Szenario aus.

Realty Income: Die Dividende fällt weg

Das Worst-Case-Szenario bei der Aktie von Realty Income dürfte für die meisten Investoren wohl das folgende sein: Die Dividende wird gekürzt. Viele Investitionsthesen von Einkommensinvestoren dürften auf den Auszahlungen basieren. Das heißt, dass ein Kürzen oder ein Aussetzen der Auszahlung grundsätzlich kritisch gesehen werden dürfte.

Zumal damit die Dividendenhistorie und die Qualität der Dividende von Realty Income fort wären. Der US-amerikanische Real Estate Investment Trust bezeichnet sich schließlich selbst als Monthly Dividend Company. Mit einer gekürzten Ausschüttung wäre das nicht vorbei. Wohl aber mit der inzwischen ebenfalls erlangten Dividendenaristokratie, die die Aktie erreicht hat.

Das, was womöglich jetzt entscheidender ist, als das Worst-Case-Szenario im Allgemeinen, ist die Wahrscheinlichkeit. Mit Blick auf die tadellose Historie können wir jedenfalls festhalten, dass Krisen kaum zu einer Veränderung führen. Operativ kann es zwischenzeitlich mal moderat weniger Funds from Operations geben. Die Dividende bleibt allerdings auf einem nachhaltigen Niveau, auch gemessen am Ausschüttungsverhältnis.

Risikoseitig ist das hohe Maß an Diversifikation bei Realty Income zudem ein Faktor, der zu weiterer Stabilität führen dürfte. Unter den Top-20-Mietern besitzt beispielsweise Walgreens als größter Mieter mit einem Umsatzanteil von 5,7 % den größten Einfluss. Selbst wenn dieser „Anker-Mieter“ wegbrechen sollte, so dürfte die Breite des Portfolios des US-REITs das kompensieren können.

Es müsste daher mehr passieren …

Grundsätzlich müsste bei Realty Income daher vermutlich mehr passieren, damit das Worst-Case-Szenario einer Dividendenkürzung eintritt. Selbst das Wegbrechen des größten Mieters dürfte der Ausschüttung nicht schaden.

Das zeigt wiederum, dass viel defensive Qualität bei Realty Income vorhanden ist. Ein Schutz vor Kürzungen oder unvorhersehbaren Krisen ist daher vorhanden. Es gibt natürlich die Möglichkeit, dass mehr als ein Mieter aus den Top-Mietern wegbricht. Allerdings dürfte das in diesem Fall eine Krise mit großem Ausmaß sein. Solange jedoch ein großer Teil der Mieter stets stabile Erlöse und Funds from Operations bezahlt, dürfte die Dividende sicher sein. Auch ein defensiver Fokus auf zeitlose, klassisch-alltägliche Branchen ist hilfreich, um stabile Dividenden weiterhin zu gewährleisten.

Der Artikel Monatliche Dividende mit Realty Income: Das Worst-Case-Szenario ist zuerst erschienen auf The Motley Fool Deutschland.

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Vincent besitzt Aktien von Realty Income. The Motley Fool besitzt keine der erwähnten Aktien.

Motley Fool Deutschland 2021