Deutsche Märkte öffnen in 2 Stunden 59 Minuten
  • Nikkei 225

    26.474,60
    -330,00 (-1,23%)
     
  • Dow Jones 30

    31.029,31
    +82,32 (+0,27%)
     
  • BTC-EUR

    19.205,63
    -339,55 (-1,74%)
     
  • CMC Crypto 200

    431,23
    -8,43 (-1,92%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.177,89
    -3,65 (-0,03%)
     
  • S&P 500

    3.818,83
    -2,72 (-0,07%)
     

Mittelstandsverband: Deutschland hat zu viele Krankenbetten

BERLIN (dpa-AFX) - Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) fordert Einsparungen im Gesundheitswesen und stellt die Zahl der derzeitigen Krankenbetten infrage. BVMW-Chefvolkswirt Hans-Jürgen Völz sagten den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag): "Auch wenn es politisch nicht opportun ist, für ein effizientes Gesundheitssystem hat Deutschland nachweisbar schlicht zu viele Krankenbetten, die letztendlich zu viel Geld verschlingen."

Völz verwies auf die Höhe der Sozialabgaben in Deutschland. "Sollte die 40-Prozent-Grenze bei den Sozialabgaben gerissen werden, wird sich Deutschland damit weiter bei den Belastungen als Spitzenreiter etablieren", erklärte er. "Dabei sind wir schon heute das Land mit den höchsten Strompreisen, der größten Abgaben- und Steuerlast, den teuersten Arzneimitteln und einer überbordenden Bürokratie."

Wenn es keine grundlegenden und vor allem ausgabensenkende Strukturreformen im Gesundheitswesen gebe sowie Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen, drohten Versicherte und Wirtschaft unter dieser Last zu ersticken, meinte der BVMW-Chefvolkswirt. "Die Versorgungslage in Deutschland darf nicht durch fehlende Gelder in den Kassen gefährdet werden, aber es kann keine Lösung sein, die finanzielle Last den Unternehmen zu überlassen, um die Finanzen der Krankenkassen wieder auf Kurs zu bringen."

Wirtschaftsverbände warnen seit langem vor steigenden Sozialabgaben. Sie werden je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern gezahlt.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.