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Mittelständler mahnen Bürokratieabbau an

Monika Skolimowska/dpa

Berlin/Frankfurt (dpa) - Vor allem «überbordende Bürokratie» macht den Standort Deutschland nach Ansicht von Mittelständlern zunehmend unattraktiv. In der jüngsten Konjunkturumfrage des Mittelstandsverbundes landete die Forderung nach einem Abbau von Bürokratie und Berichtspflichten auf einer Prioritätenliste mit Abstand ganz oben: 92,6 Prozent der Teilnehmer aus 54 Verbundgruppen meinen, die Bundesregierung müsse vor allem dieses Thema angehen, um die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hierzulande zu verbessern.

Zweitwichtigste Aufgabe für die Politik ist aus Sicht der Umfrageteilnehmer, mehr in Bildung, Infrastruktur und Digitalisierung zu investieren - hierfür sprachen sich 59,3 Prozent aus. Es folgt der Wunsch nach gezielten Steuersenkungen (38,9 Prozent). Die Teilnehmer konnten in diesem Fall bis zu drei der vorgegebenen Antwortmöglichkeiten wählen.

Viel Kritik am wirtschaftspolitischen Kurs der Ampel

Der aktuelle wirtschaftspolitische Kurs der Ampel-Koalition kommt in der Umfrage in Summe nicht gut weg: «Vollkommen richtig» findet keiner der Befragten die Entscheidungen von SPD, Grünen und FDP. 7,4 Prozent beurteilen die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung als «zufriedenstellend», ein knappes Drittel (29,6 Prozent) findet den Kurs «durchwachsen». Deutlich größer ist die Gruppe der Unzufriedenen: 42,6 Prozent halten den aktuellen wirtschaftspolitischen Kurs der Bundesregierung für «verfehlt», 18,5 Prozent für «vollkommen falsch». Keine Angaben zu dieser Frage machten 1,9 Prozent der Teilnehmer.

Der Mittelstandsverbund vertritt Interessen von etwa 230.000 mittelständischen Unternehmen, die in 310 Verbundgruppen organisiert sind. An der Umfrage im Zeitraum 19. Dezember 2023 bis 12. Januar 2024 beteiligten sich den Angaben zufolge 54 Verbundgruppen mit insgesamt etwa 41.000 angeschlossenen Unternehmen aus 17 Branchen.