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Mischkonzern 3M wird nach Milliardenvergleichen optimistischer

ST. PAUL (dpa-AFX) -Angeblich mangelhafte Ohrstöpsel für das US-Militär haben dem Mischkonzern 3M US88579Y1010 im Sommer einen weiteren Quartalsverlust eingebrockt. Infolge eines milliardenschweren Vergleichs mit den Streitkräften stand im dritten Quartal unter dem Strich ein Fehlbetrag von knapp 2,1 Milliarden US-Dollar (2,0 Mrd Euro), nach einem Plus von 3,9 Milliarden vor einem Jahr, wie 3M am Dienstag in St. Paul (US-Bundesstaat Minnesota) mitteilte. Abseits solcher Belastungen wird 3M allerdings optimistischer für das Gesamtjahr.

Der bereinigte Gewinn soll in diesem Jahr jetzt 8,95 bis 9,15 Dollar je Aktie erreichen. Bisher hatte das Management 8,60 bis 9,10 Dollar in Aussicht gestellt. Zudem soll der bereinigte Barmittelzufluss mit 6,5 bis 6,9 Milliarden Dollar nun noch höher ausfallen als bisher gedacht.

Am Finanzmarkt wurden die Nachrichten positiv aufgenommen. Im vorbörslichen US-Handel legte die 3M-Aktie um mehr als drei Prozent zu. Seit dem Jahreswechsel hatte das Papier bis Montagabend allerdings rund 29 Prozent verloren.

Der Konzern hatte die Einigung im Ohrstöpsel-Streit schon Ende August bekannt gegeben. Im Zuge der Beilegung soll 3M insgesamt 6 Milliarden Dollar bezahlen.

In den ersten neun Monaten des Jahres hat der Konzern nun einen Verlust von rund 7,9 Milliarden Dollar angehäuft, nachdem im zweiten Quartal schon ein Vergleich zu den Folgen sogenannter Ewigkeitschemikalien (PFAS) teuer zu Buche geschlagen hatte. Im dritten Quartal musste 3M zudem einen Umsatzrückgang um 3,6 Prozent auf 8,3 Milliarden Dollar hinnehmen, was teilweise auf diese umstrittenen Chemikalien zurückzuführen war.