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Wie ich mir jetzt ein zuverlässiges passives Einkommen sichern würde

Motley Fool Investmentanalyst
·Lesedauer: 3 Min.
Älteres Paar beim Strandurlaub
Älteres Paar beim Strandurlaub

Wenn ich heute Aktien kaufe, um ein passives Einkommen zu erzielen, würde ich im Hinterkopf behalten, dass das Jahr 2020 den Finanzen vieler Unternehmen einiges abverlangt hat. In diesem Zusammenhang tut die Pandemie das auch weiterhin.

Für mich heißt das, dass die Dividenden zwar zurückgekehrt sind, aber weniger verlässlich sein könnten als früher. Wie soll ich also ein verlässliches passives Einkommen sicherstellen?

Die folgenden Maßnahmen sind zwar nicht idiotensicher oder gar umfassend, aber sie bringen mich einem verlässlichen passiven Einkommen so nah wie möglich. Diese sind:

#1. Dividendenvorgeschichte

Unternehmen mit einer langen Tradition bei den Dividenden werden weniger wahrscheinlich alles über den Haufen werfen und die Zahlung plötzlich einzustellen. Betrachte die Beispiele der Ölkonzerne BP und Royal Dutch Shell, die beide seit langem Dividenden zahlen. Und beide haben ihre Dividenden im letzten Jahr reduziert.

Während das tatsächlich eine Enttäuschung für die Investoren ist, denke ich, dass dies immer noch ein besseres Ergebnis als Dividendenstreichungen ist. Außerdem bin ich zuversichtlich, dass die Dividenden im Laufe der Zeit steigen können, vor allem in diesem Jahr, da beide Unternehmen von den hohen Ölpreisen profitieren sollten.

Der Kauf von Aktien dieser Öl-Giganten bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich, einschließlich uninspirierender Aktienkurs-Trends und einem Fragezeichen über ihre langfristige Zukunft, aber soweit es um zuverlässige Dividenden geht, sind sie für mich gute Aktien zum Kauf.

#2. Gewinn pro Aktie

2020 war branchenübergreifend ein schlechtes Jahr für Unternehmen, daher stehen die Chancen gut, dass viele ansonsten dividendenstarke Aktien entweder Gewinnrückgänge erlebten oder in die Verlustzone gerieten. Das würde sich auch im Gewinn pro Aktie (EPS) niederschlagen.

In weniger außergewöhnlichen Zeiten ist der Gewinn pro Aktie für mich jedoch ein gutes Maß für die Fähigkeit eines Unternehmens, Dividenden zu zahlen. Ein Unternehmen mit wenig oder gar keinem Gewinn pro Aktie wird wahrscheinlich nicht in der Lage sein, Dividenden zu zahlen.

Betrachte hier zwei FTSE 100-Aktien mit einigen der höchsten Dividendenrenditen – British American Tobacco (7,6 %) und Rio Tinto (6,1 %). Während British American Tobacco einen Gewinn pro Aktie von 2,80 GBP hat, liegt das von Rio Tinto bei 4,40 GBP.

Wenn ich mir also Sorgen mache, ob sie diese hohen Renditen aufrechterhalten können, vergleiche ich ihren Gewinn pro Aktie mit dem von Konkurrenten wie Imperial Brands und Anglo American. Sie haben EPS-Zahlen von 1,6 GBP bzw. 1,2 GBP. Das versichert mir, dass sowohl British American Tobacco als auch Rio Tinto besser aufgestellt sind, wenn es um die Dividenden geht.

Wie bei den Ölunternehmen ist auch hier ein hoher Gewinn pro Aktie allein nicht der einzige Maßstab, den es zu beachten gilt. Es ist nur einer und zwar aus der Perspektive der passiven Einkommensgenerierung. Auch die Zukunft von British American Tobacco ist zum Beispiel ungewiss. Und Rio Tinto hat seine eigenen Probleme, einschließlich des jüngsten Problems mit der Managervergütung.

Ein zusätzliches Merkmal, das man berücksichtigen sollte

Im Zusammenhang mit dem Gewinn pro Aktie betrachte ich auch gerne die Dividendenabdeckung, also das Verhältnis von Gewinn zu Dividende. Wie beim Gewinn pro Aktie gilt, je höher die Deckung, desto besser sind meine Dividenden geschützt.

Im Gegensatz zum EPS, das von den Unternehmen routinemäßig in ihren finanziellen Berichten ausgewiesen wird, finde ich die Dividendenabdeckung jedoch weniger leicht verfügbar. Es ist gut, alle drei in Betracht zu ziehen, aber auch die beiden hier detaillierten helfen mir bei der Entscheidungsfindung für Investitionen in passives Einkommen.

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Dieser Artikel wurde von Manika Premsingh auf Englisch verfasst und am 30.03.2021 auf Fool.co.uk veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.

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