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Ministerpräsident Wüst fordert Langfristperspektive für Bauern

BERLIN (dpa-AFX) -Auf den Strukturwandel in der Landwirtschaft hat die Politik aus Sicht des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) seit Jahrzehnten nicht angemessen reagiert. "Das sind kleine Einheiten, die leise sterben", sagte er am Freitag mit Blick auf die rückläufige Zahl vieler kleinerer landwirtschaftlicher Unternehmen. "Das ist nicht der große Industriebetrieb, wo auf einen Schlag viele hundert oder tausend Mitarbeiter auf der Straße stehen würden", sagte Wüst.

Gesellschaft und Politik hätten stets die Transformation der Landwirtschaft mit Blick auf Ökologie und das Tierwohl gefordert, aber die ökonomische Perspektive der Landwirte dabei vernachlässigt. Es brauche ein Vorgehen wie in anderen industriellen Bereichen wie der Kohle, "wo auch Mittel verfügbar gemacht worden sind, Gesetze geändert worden sind, damit der Strukturwandel gelingt", sagte Wüst.

Er erneuerte seine Forderung nach einer Agrar-Allianz, in der eine langfristige Perspektive für Landwirte verhandelt werden müsse. Darum gehe es im Kern auch bei den aktuellen Bauernprotesten, für die Wüst Verständnis äußerte.