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Ministerpräsident Haseloff sieht Grund für Wahlniederlage im Osten

·Lesedauer: 1 Min.

MAGDEBURG (dpa-AFX) - Dass die CDU bei der Bundestagswahl nur die zweitmeisten Stimmen bekommen hat, liegt aus Sicht des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, an den Ergebnissen in den ostdeutschen Bundesländern. "Hätte die CDU im Osten nicht zehn Prozentpunkte unter dem Westen abgeschnitten, wäre die Union als Siegerin aus den Bundestagswahlen hervorgegangen", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post" (Samstag).

Haseloff sieht einen Grund für das schlechte Abschneiden der Partei in den Ostländern unter anderem bei Spitzenkandidat Armin Laschet. "Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, wer im Osten besser ankommt", sagte er mit Blick auf CSU-Chef Markus Söder, der ebenfalls die Kanzlerkandidatur der Union angestrebt hatte. Die Partei war bei der Bundestagswahl am Sonntag mit 24,1 Prozent der Stimmen nur zweitstärkste Kraft hinter der SPD geworden und hatte deutliche Verluste hinnehmen müssen.

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