Werbung
Deutsche Märkte öffnen in 32 Minuten
  • Nikkei 225

    39.232,80
    -290,75 (-0,74%)
     
  • Dow Jones 30

    37.983,24
    -475,86 (-1,24%)
     
  • Bitcoin EUR

    61.908,43
    +1.299,22 (+2,14%)
     
  • CMC Crypto 200

    885,54
    0,00 (0,00%)
     
  • Nasdaq Compositive

    16.175,09
    -267,11 (-1,62%)
     
  • S&P 500

    5.123,41
    -75,65 (-1,46%)
     

Mindestens 73 Tote bei Großbrand in Gebäude in Johannesburg

In der Innenstadt der südafrikanischen Wirtschaftsmetropole Johannesburg geht ein Wohnhaus in Flammen auf. Dutzende Menschen sterben.

In der Innenstadt von Johannesburg in Südafrika brennt es. (Bild: Uncredited/AP/dpa)
In der Innenstadt von Johannesburg in Südafrika brennt es. (Bild: Uncredited/AP/dpa) (Uncredited/AP/dpa)

Im Zentrum der südafrikanischen Metropole Johannesburg sind bei einem verheerenden Großbrand in einem Gebäude mindestens 73 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 52 weitere Menschen seien verletzt worden, sagte Robert Mulaudzi, der Sprecher des örtlichen Rettungsdienstes, am Donnerstag auf der Plattform X (vormals Twitter). Die Rettungs- und Bergungsaktion werde demnach weiter fortgesetzt. Die Opferzahl könne weiter ansteigen, so Mulaudzi.

Das Feuer war in der Nacht in einem fünfstöckigen Gebäude ausgebrochen. Dutzende Bewohner seien evakuiert worden, sagte Mulaudzi. Wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt des Feuers in dem Gebäude aufhielten, blieb unklar.

Theorie zur Brandursache, aber keine Gewissheit

Es habe sich um ein illegal besetztes Gebäude gehandelt, sagte Mgcini Tshwaku, ein Beamter für Öffentliche Sicherheit der Stadt Johannesburg, dem Fernsehsender eNCA. Da es in derartigen Gebäuden keine Stromversorgung gebe, liege die Vermutung nahe, dass Kerzen oder ein Kochfeuer den Brand verursacht haben könnten, so Tshwaku. Eine genaue Untersuchung zur Ursache des Brandes gab es jedoch noch nicht.

Die Stadtmitte Johannesburgs gilt als heruntergekommen und gefährlich. Firmen und Geschäfte sind aufgrund der hohen Kriminalitätsrate in der Innenstadt schon vor vielen Jahren in umliegende Bezirke gezogen. Somit stehen zahlreiche Gebäude im Stadtzentrum leer, viele davon sind von Obdachlosen besetzt. Immobilieneigentümer haben schon seit langem aufgehört, ihre Grundstücke dort, deren Markt- und Mietpreise verfallen sind, instand zu halten.