Deutsche Märkte geschlossen
  • Nikkei 225

    29.408,17
    -255,33 (-0,86%)
     
  • Dow Jones 30

    31.391,52
    -143,99 (-0,46%)
     
  • BTC-EUR

    39.571,95
    -1.052,64 (-2,59%)
     
  • CMC Crypto 200

    956,08
    -30,57 (-3,10%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.358,79
    -230,04 (-1,69%)
     
  • S&P 500

    3.870,29
    -31,53 (-0,81%)
     

Millionen im US-Bundesstaat Texas wegen Winterwetter ohne Strom

·Lesedauer: 1 Min.

HOUSTON (dpa-AFX) - Ungewöhnlich eisiges Winterwetter hat im südlichen US-Bundesstaat Texas zu massiven Stromausfällen geführt. Die Zahl der Haushalte ohne Elektrizität stieg bis zum Montagabend (Ortszeit) nach Angaben der Webseite poweroutage.us auf knapp 4,4 Millionen an. Die Netzagentur des Bundesstaats (Ercot) hatte zuvor rotierende Abschaltungen von Teilen des Netzes angekündigt, um einen kompletten Zusammenbruch der Versorgung zu verhindern. Es sollten etwa zwei Millionen Haushalte betroffen sein, wie es anfangs hieß.

Der örtliche Stromversorger Oncor warnte Kunden, dass die weitreichenden Stromausfälle noch bis Dienstag anhalten dürften. Gouverneur Greg Abbott teilte mit, die Nationalgarde sei im Einsatz, um dabei zu helfen, frierende Menschen aus ihren Häusern in eines der 135 eingerichteten Wärmezentren zu bringen. Es seien rund 3300 Polizisten des Bundesstaats, knapp 600 Angehörige militärischer Einheiten, Allradfahrzeuge der Forstverwaltung und 700 Schneepflüge im Einsatz.

Für den Bundesstaat an der Grenze zu Mexiko, der flächenmäßig fast doppelt so groß ist wie Deutschland, wurde der Notstand ausgerufen. US-Präsident Joe Biden bewilligte zudem Unterstützung durch die Katastrophenschutzbehörde Fema.