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Millionen Besucher auf Weihnachtsmärkten

Berlin (dapd). Glühwein, gebrannte Mandeln und geschmückte Verkaufsstände haben in der Vorweihnachtszeit in Deutschland wieder Millionen Menschen auf die Weihnachtsmärkte gelockt. Die Veranstalter zeigten sich kurz vor Ende der Saison zufrieden mit den bisherigen Besucherzahlen, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dapd ergab. Trotz der in diesem Jahr fünf Tage kürzeren Marktsaison seien insgesamt etwa so viele Besucher wie im vergangenen Jahr gekommen, einige Städte verzeichneten sogar leicht gestiegene Besucher- und Umsatzzahlen.

Die meisten Organisatoren führten die Entwicklung auf das kalte und trockene Wetter zurück. "Es war kuscheliger und winterlicher als im vergangenen Jahr", sagte etwa die Sprecherin von Lübeck und Travemünde Marketing, Doris Schütz. Bei warmem und nassem Wetter wären die Besucherzahlen nicht so hoch gewesen. Weniger besucht waren die Märkte den Betreibern zufolge nur an einigen Regentagen und am verschneiten zweiten Adventswochenende.

Auf vielen Märkten waren auch in diesem Jahr traditionell Glühwein und Bratwurst die Renner. Viele Menschen nahmen dafür lange Schlangen in Kauf. Doch auch kulinarische Spezialitäten wie Elch-Burger, heißer Schafskäse oder die ungarische Brotspezialität Lángos werden bei Besuchern immer beliebter.

Ein fliegender Weihnachtsmann in Hamburg

Nach Angaben vieler Organisatoren waren die Gastro-Buden die Sammelpunkte auf den weihnachtlichen Märkten. "Seit einigen Jahren fragen immer weniger Handwerksbetriebe an", sagte etwa Herbert Martin vom Gießener Stadtmarketing. Die traditionellen Marktbeschicker zu halten, sei nicht leicht gewesen. Stattdessen habe er sich in diesem Jahr vor Gastronomiebetrieben kaum retten können.

Martin bestätigte damit den von seinem Kollegen in Frankfurt am Main beobachteten Trend, dass zunehmend Kulinaria bei den Weihnachtsmärkten in den Vordergrund rückten. Früher seien die Weihnachtsmärkte reine Verkaufsmärkte gewesen, sagte der Cheforganisator des Frankfurter Markts, Kurt Stroscher. "Heute sind sie gesellschaftliche Events".

Neben kulinarischen Köstlichkeiten lockten die Märkte aber auch mit Besonderheiten, in Hamburg ist es ein fliegender Weihnachtsmann - eine Installation, bei der ein Weihnachtsmann mit Rentieren und Kutsche am Rathaus in die Lüfte steigt. In Berlin können Besucher auf einer Rodelbahn fahren oder Eisstockschießen.

Spielt das Wetter mit, rechnen die Verantwortlichen auch für das letzte Adventswochenende wieder mit zahlreichen Besuchern. Gerade kurz vor Weihnachten kämen viele Menschen auf der Suche nach den letzten Geschenken noch auf die Märkte, hieß es.

dapd

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