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Milliardenverlust bei Kryptobörse Coinbase

Coinbase bekommt die Turbulenzen an den Kryptomärkten besonders zu spüren. - Copyright: Chesnot/Getty Images
Coinbase bekommt die Turbulenzen an den Kryptomärkten besonders zu spüren. - Copyright: Chesnot/Getty Images

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Der Krypto-Winter schlägt weiter zu: Am Dienstag musste auch Coinbase an der Börse Abstriche hinnehmen. Die Aktie fiel nachbörslich um fünf Prozent. Zuvor hatte die Kryptobörse einen Verlust von über einer Milliarde US-Dollar im zweiten Quartal verbucht und damit Anleger verschreckt. Auch die Umsatzzahlen lagen unter den Schätzungen der Analysten: Mit 808,3 Millionen Dollar waren sie deutlich unter den erwarteten 832,2 Millionen Dollar. Im Jahresvergleich gingen die Einnahmen von Coinbase um fast 64 Prozent zurück.

In einem Brief an die Aktionäre zitierten Führungskräfte von Coinbase „dramatische Marktbewegungen“, die die Nutzer erschreckten und den Handel abkühlen ließen. Die Kryptobörse hat im Juni 18 Prozent ihrer Belegschaft entlassen – etwa 1100 Beschäftigte. Sie gab jedoch keine Pläne für eine zweite Kürzungsrunde bekannt, wie es andere Krypto-Firmen wie Gemini und Robinhood getan haben. [Mehr bei CNBC, Bloomberg, Techcrunch, Handelsblatt und The Information]

Auf Gründerszene: Der Runtastic-Gründer Florian Gschwandtner investiert seit dem Exit vor sieben Jahren selbst in junge Tech-Unternehmen. Rund 40 Firmen zählt sein Portfolio mittlerweile. In welchen Branchen Gschwandtner sein Geld anlegt, hat unser Chefredakteur Alex Hofmann für euch zusammengetragen. [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Roblox meldete am Dienstag ebenfalls enttäuschende Ergebnisse, die die Analystenschätzungen in Bezug auf Umsatz und Ergebnis verfehlten. So betrug der Verlust pro Aktie 30 US-Cent, während der Umsatz mit 639,9 Millionen US-Dollar die erwarteten 644,4 Millionen Dollar verfehlte. Die Aktien der Gaming-Plattform fielen im nachbörslichen Handel um mehr als zwölf Prozent. Das US-amerikanische Unternehmen hatte durchschnittlich 52,2 Millionen aktive Nutzer. Letzteres waren zwar 21 Prozent mehr als im Vorjahr, jedoch weniger als die 54,1 Millionen täglich aktiven Nutzer, die im ersten Quartal gemeldet wurden. [Mehr bei Bloomberg und CNBC]

Walmart soll den Aufbau eines eigenen Streaming-Dienstes planen. Laut eines Berichts der „New York Times“ führt der US-amerikanische Einzelhandelskonzern Gespräche mit einigen namhaften Content-Playern darüber, welche Shows und Filme es Walmart Plus-Abonnenten anbieten könnte. Gespräche sollen mit Paramount, Disney und Comcast stattgefunden haben. Walmart lehnte jedoch eine Stellungnahme ab. [Mehr bei New York Times]

Micron wird bis Ende des Jahrzehnts Werke für 40 Milliarden US-Dollar in den USA errichten. Damit gewinnt die Aufholjagd der USA in der Halbleiterherstellung an Fahrt. Über den sogenannten „Chips and Science Act“, für den US-Präsident Joe Biden den Weg am Dienstag ebnete, sollen der Branche 52 Milliarden Dollar zufließen. Produzenten soll zudem mit Steuererleichterungen unter die Arme gegriffen werden, solange sie neue Werke in den USA planen. Auch Globalfoundries erweitert nun sein Werk im US-Bundesstaat New York. [Mehr bei Handelsblatt]

Datarobot, ein US-amerikanisches Startup für Künstliche Intelligenz, verliert einen Großteil seiner Führungsetage. Laut eines Medienberichts sind der Chief Financial Officer (CFO) und mehrere andere leitende Angestellte zurückgetreten. Gleichzeitig soll das Unternehmen in diesem Jahr eine zweite Entlassungsrunde vorbereiten. Im vergangenen Monat hatte der CEO Dan Wright das Unternehmen bereits verlassen, nachdem öffentlich wurde, dass er im vergangenen Jahr stillschweigend Aktien verkauft hatte, als die Firma eine Spitzenbewertung erreicht hatte. Auch die jetzt ausscheidenden Führungskräfte CFO Damon Fletcher und Chief Go-To-Market Officer Tom Levey sollen beide im vergangenen Jahr Aktien verkauft haben. [Mehr bei The Information]

Hootsuite hat seine Belegschaft um 30 Prozent gekürzt. Das Social-Media-Marketing-Unternehmen hat keine konkrete Zahl genannt, doch die kanadische Firma hatte im Juni rund 1400 Mitarbeiter, was darauf hindeuten würde, dass seitdem rund 400 Mitarbeiter entlassen wurden. „Wir müssen unsere Strategien neu ausrichten, um Effizienz, Wachstum und finanzielle Nachhaltigkeit voranzutreiben“, sagte CEO Tom Keiser in einer Erklärung. [Mehr bei Techcrunch]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Die Krise zeichnete sich bereits ab: Nun hat die Berliner Krypto-Bank Nuri Insolvenz angemeldet. Aufgeben wollen die Fintech-Gründer jedoch nicht. [Mehr bei Gründerszene]

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