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Eine Milliarde Euro weniger als geplant: Deutsche Bahn korrigiert Gewinnziel nach unten

Das Wachstumsprogramm bringt der Bahn mehr Fahrgäste und mehr Umsatz, kostet aber Rendite. Die Corona-Epidemie trifft Konzerntochter Schenker besonders heftig.

Wegen des Wachstumsprogramms wird die Deutsche Bahn künftig weniger Gewinn machen als geplant. Foto: dpa

Klimadebatte und Verkehrswende bringen der Deutschen Bahn so viel Geschäft und Unterstützung wie schon lange nicht mehr. Der Bund stellt Milliarden für die Instandsetzung der Bahnhöfe und Schienenwege zur Verfügung. Reisende stürmen die Züge. Allein im Januar und Februar zählte die Bahn bis zu elf Prozent mehr Kunden im Fernverkehr. Normalerweise herrscht in den ersten Monaten des Jahres eher Flaute in den Zügen.

Dafür zeichnet sich jetzt nach internen Informationen für den Aufsichtsrat ganz andere Probleme ab: Der für Juni geplante Arriva-Börsengang in Amsterdam wird abgesagt. Der Konzerntochter Schenker brechen die Chinatransporte weg. Und der Gütertransport auf der Schiene steuert in diesem Jahr auf 400 Millionen Euro Verlust zu.

Seit Monaten freut sich Bahnchef Richard Lutz über den Rückenwind in „Sturmstärke“, wie er sagt. Das kann er gut gebrauchen, denn Lutz treibt seine Wachstumsoffensive voran. Bis 2030 sollen die Zahl der Fernreisenden von jetzt rund 150 Millionen auf 260 Millionen gesteigert werden, der Gütertransport seinen Marktanteil von 18 auf 25 Prozent ausbauen.

Doch die sportlichen Ziele kosten Gewinn. Die Bahn wird vorerst rund eine Milliarde Euro pro Jahr weniger verdienen, als Lutz noch vor zwei Jahren kalkuliert hatte.

In der revidierten Mittelfristplanung, die dem Aufsichtsrat zur Beratung vorliegt, stehen jetzt nur noch 1,3 Milliarden Euro operatives Ergebnis (Ebit) für das laufende und das kommende Geschäftsjahr. 2019 wird die Bahn ein Ebit von etwa 1,9 Milliarden Euro ausweisen.

Der Grund für den Einbruch: Etwa 80 Prozent des abgemeldeten Gewinns gehen auf das Konto des Wachstumsprogramms „Starke Schiene“, das Lutz im vergangenen Sommer präsentiert hatte, heißt es in Kreisen des Unternehmens.

In dem Programm werden hohe Investitionen in Personal, Digitalisierung, Qualität und Kapazitätsausbau angekündigt. So will die Bahn unter anderem zusätzlich 30 weitere ICE über das schon laufende Sechs-Milliarden-Euro-Beschaffungsprogramm hinaus bestellen. Im vergangenen wie in diesem Jahr will die Bahn zudem jeweils 25.000 Mitarbeiter einstellen, Tausende mehr als in früheren Jahren. Das alles kostet Gewinn.

Wachstum vor Gewinn

Rückendeckung hat der Bahnvorstand dafür aber in der Politik. Die Regierung aus SPD und Union hatte in ihrer Koalitionsvereinbarung festgestellt, dass bei der Bahn in Zukunft Wachstum vor Gewinn stehen müssen. Es gelte mehr Fahrgäste und Güter auf die Schiene zu bekommen, statt Rendite zu optimieren.

Möglicherweise ist selbst die nach unten revidierte Gewinnplanung aber schon wieder Makulatur, wenn der Aufsichtsrat am 25. März darüber beraten wird. Die Folgen der Corona-Epidemie sind nicht absehbar. Der Plan könnte „hinfällig“ sein, sagte ein Bahnmanager.

Im Personenverkehr ist der Corona-Effekt seit einigen Tagen spürbar. Bis Anfang März waren keinerlei Auswirkungen der aufziehenden Epidemie spürbar, berichtete die Bahn. Jetzt gingen Buchungen aber „merklich“ zurück, sagte eine Bahnsprecherin. Zahlen gibt es dazu noch keine.

Viel gravierender zeigen sich bislang die Corona-Folgen im Güterverkehr. Bahn-Tochter Schenker, Europas größter Logistikkonzern, meldet nach internen Informationen einen „dramatischen Einbruch“ der Chinatransporte. Etwa 80 Prozent des Transportaufkommens sei weggebrochen und es sei nicht absehbar, wie lange dieser Zustand anhalte.

China-Verkehre machen rund 15 bis 20 Prozent des Schenker-Geschäfts aus. Und Schenker war mit 500 Millionen Euro Ebit bislang einer der Gewinnbringer für den Staatskonzern.

Klar ist dagegen, dass der ohnehin schon verschobene Verkauf der Auslandstochter Arriva auch in diesem Jahr nicht mehr stattfinden wird. Damit fehlen der Bahn zwischen drei und vier Milliarden Euro zur Refinanzierung ihres Wachstumsprogramms.

Der Verkauf war im Herbst 2019 geplatzt, weil die potenziellen Investoren deutlich weniger bezahlen wollten als die von der Bahn erhofften drei bis vier Milliarden Euro. Jetzt sollte es ein Teilbörsengang im Juni 2020 werden. Doch in Kreisen des Aufsichtsrates heißt es, „das Thema ist vorerst vom Tisch“. Das Umfeld für Börsengänge ist derzeit denkbar ungünstig.

Die Bahn muss nun zusehen, woher sie das Geld bekommt. Verplant waren die Einnahmen aus einem Arriva-Verkauf zur Finanzierung der Qualitätsoffensive, für die allein 4,9 Milliarden Euro veranschlagt waren.

Die umstrittene Kapitalspritze des Bundes in Höhe von jährlich einer Milliarde Euro darf Bahnchef Lutz jedenfalls dafür nicht verwenden. Das Geld muss wettbewerbsneutral in die Infrastruktur investiert werden, damit auch die anderen Eisenbahgesellschaften davon profitieren. Sonst wäre es eine unerlaubte staatliche Subventionierung der Deutschen Bahn.

Mehr: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer – Einblicke ins Innenleben eines Getriebenen.

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