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Mieterbund und Vonovia fordern Zuschüsse vom Staat für energetische Sanierungen

·Lesedauer: 1 Min.
Wohngebäude (AFP/STEFANIE LOOS)

Der Deutsche Mieterbund (DMB) und der Chef des Immobilienkonzerns Vonovia, Rolf Buch, fordern staatliche Zuschüsse in Milliardenhöhe für die energetische Sanierung von Wohngebäuden, damit die Mieten nicht zu stark steigen. Buch sagte der "Süddeutschen Zeitung" vom Freitag, in den nächsten zehn Jahren müssten "gut und gerne 800 Milliarden Euro" in die energetische Sanierung des gesamten deutschen Gebäudebestands fließen. Ein Teil der Investitionssummen müsse vom Staat kommen.

DMB-Präsident Lukas Siebenkotten sagte der Zeitung, Vermieterinnen und Vermieter hätten oft keinen echten Antrieb zum Modernisieren, weil es kompliziert sei und oft Streit gebe. Die Mieter auf der anderen Seite hätten Angst vor Mieterhöhungen und verweigerten sich deswegen. "Deshalb braucht es dringend sehr viel größere staatliche Zuschüsse: mindestens zwei bis drei Milliarden Euro im Jahr. Vielleicht sogar noch mehr", sagte er. "Ohne wird es nicht gehen."

Die Wohnungswirtschaft hatte im Oktober erklärt, jährlich seien zusätzlich zu aktuellen Förderprogrammen fünf Milliarden Euro notwendig, um bereits vermietete Wohnungen energieeffizienter zu machen, ohne die Mieter übermäßig zu belasten. Diese finanziellen Mittel müssten außerdem langfristig gesichert sein.

Das Umweltbundesamt (UBA) hatte unlängst in einer Studie zum Erreichen der Klimaziele in Deutschland für den Gebäudesektor gefordert, Jahr für Jahr 2,5 Prozent der bestehenden Gebäude zu sanieren. Der Einbau neuer Ölheizungen müsse sofort verboten werden, ab 2026 auch der Einbau neuer Gasheizungen.

ilo/jm

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