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Microsoft profitiert von Trend zum Homeoffice in Corona-Pandemie

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Microsoft-Logo in New York
Microsoft-Logo in New York

Microsoft profitiert erheblich vom weltweiten Trend zum Homeoffice in der Corona-Pandemie: Der US-Softwareriese steigerte seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal auf 13,9 Milliarden Dollar (11,7 Milliarden Euro), wie er am Dienstag mitteilte. Dies seien 30 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um zwölf Prozent auf 37,2 Milliarden Dollar und damit stärker als von Analysten erwartet.

"Die Nachfrage nach unseren Cloud-Angeboten sorgt für einen starken Start in das Geschäftsjahr", erklärte Finanzchefin Amy Hood. Demnach nahm Microsoft allein durch seine Cloud-Angebote 15,2 Milliarden Dollar ein, 31 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

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Die Nachfrage nach Software, Dienstleistungen und Datenspeicherung in Online-Datenzentren war schon in den vergangenen Jahren stetig gestiegen, schoss in der Corona-Krise aber in die Höhe, da nicht nur das Arbeiten von zuhause und das Online-Shopping zunahmen, sondern auch das Lernen aus der Schule nach Hause verlagert wurde.

Neben den Cloud-Angeboten sorgten auch die Office-Angebote, das Karriere-Netzwerk LinkedIn und die Spielkonsole Xbox für ein deutliches Plus auf er Einnahmeseite. Der Verkauf von Surface-Laptops legte ebenfalls um 37 Prozent zu, wie der Analyst Patrick Moorhead erklärte. "Microsoft hat gewaltig geliefert und die Erwartungen übertroffen", erklärte Moorhead.

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