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Microsoft: Blockchain-Werkzeuge für Power-Plattfrom geplant

Anton Livshits

Gut ausgebildete IT-Experten verlangen heutzutage einen hohen Lohn. Folglich schießen auch die Entwicklungskosten für Software immer weiter in die Höhe. Deswegen steigt die Nachfrage nach sogenannten Low-Code-Lösungen. Laien können damit aus vorgefertigten Bausteinen selbstständig Apps basteln. Diese sind dann an ihre spezifischen Anforderungen angepasst. Der Software-Riese Microsoft arbeitet mit der Power-Plattform an einer funktionsreichen Entwicklungsumgebung für derartige Custom Apps. Diese soll nun um zusätzliche Funktionen erweitert werden.

Die Präsentation der neuen Tools für die Power-Plattform wird den Startschuss des Microsoft Application Summit in Atlanta bilden. Dies geht aus einem Bericht des Tech-Magazins GeekWire hervor. Im Vordergrund stehen hierbei verschiedene Codeelemente. Diese dienen der Automatisierung von Arbeitsprozessen. Die Bausteine greifen vor allem auf Künstliche Intelligenz zurück. Microsoft verspricht darüber hinaus auch die Implementierung von Blockchain-Technologie für die Power-Plattform. Welche Funktionen diese Blockchain-Tools im Einzelnen erfüllen sollen, lässt der Bericht allerdings offen.

Microsoft ist in mehrere Blockchain-Projekte involviert

Die Power-Plattform ist für Microsoft indes nicht der erste Ausflug in die Blockchain-Welt. Tatsächlich arbeitet der Windows-Entwickler an mehreren Anwendungsmöglichkeiten für Distributed Ledger. Im Mai veröffentliche Microsoft so das Azure Entwickler-Kit für die Etherum Blockchain. Mit Azure verfolgt Microsoft ehrgeizige Pläne. Dies zeigt etwa die Kooperation mit dem Softwareentwickler Truffle. Microsoft arbeitet mit der ConsenSys-Tochter zusammen, um die Implementierung von Smart Contracts und anderer Features auf der Etherum Blockchain zu verbessern. Azure fungiert darüber hinaus auch als Cloud-Dienst. Als solcher ist er auch Kernelement der Power-Plattform.

Unter anderem verspricht auch Starbucks von Azure Gebrauch zu machen. Die Kaffeekette möchte so die Automatisierung von Kundenbestellungen verbessern. Darüber hinaus plant Starbucks die Nutzung der Distributed-Ledger-Technologie, um seine unzähligen Kaffeegeräte miteinander zu vernetzen. Ferner möchte Starbucks mittelfristig auch das Lieferketten-Management und die Qualitätssicherung über Azure abwickeln.

Interessant ist auch ein weiteres blockchainbasiertes Projekt von Microsoft. Der Software-Gigant plant ein dezentrales Identitätsnetzwerk auf Basis der Bitcoin Blockchain. Das als ION bekannte Projekt soll eine sichere, dezentrale und verschlüsselte Speicherung von persönlichen Daten gewährleisten.

 

Source: BTC-ECHO

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