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Michael Bloomberg erwägt Kandidatur für US-Präsidentenamt

Craig Gordon

(Bloomberg) -- Der frühere New Yorker Bürgermeister Michael R. Bloomberg denkt erneut darüber nach, im nächsten Jahr für das Amt des US-Präsidenten zu kandidieren.

Bloomberg ist einem Berater zufolge besorgt, dass die derzeitigen Bewerber aus den Reihen der Demokraten nicht im Stande sein könnten, Präsident Donald Trump zu besiegen.

Bloomberg hatte im Frühjahr Überlegungen zu einer eigenen Kandidatur verworfen, und sich stattdessen entschlossen, die Bemühungen der Demokraten für einen Machtwechsel in Washington zu unterstützen. Nun zeigt sich der 77-jährige abermals offen dafür, selbst gegen Trump anzutreten.

“Wir müssen die Aufgabe nun zu Ende bringen und sicherstellen, dass Trump besiegt wird - Mike treibt jedoch zunehmend die Sorge um, dass das gegenwärtige Kandidatenfeld nicht gut aufgestellt ist, um das zu schaffen”, sagte Bloomberg-Berater Howard Wolfson in einer Mitteilung.

Bloomberg war von 2002 bis 2013 Bürgermeister von New York. Er ist Gründer und Mehrheitseigentümer von Bloomberg LP, der Muttergesellschaft von Bloomberg News.

Zu den Bewerbern für die demokratische Präsidentschaftskandidatur gehören der frühere US-Vizepräsident Joe Biden sowie Elizabeth Warren, Bernie Sanders und Pete Buttigieg.

Presseberichten zufolge dürfte Bloomberg in Kürze die nötigen Formalitäten für die Zulassung als Kandidat in Alabama abschließen. In dem Bundesstaat endet die dafür einzuhaltende Frist am heutigen Freitag, in verschiedenen anderen Bundesstaaten in der nächsten Woche.

Überschrift des Artikels im Original:Michael Bloomberg Considers Run for President Against Trump (1)

Kontakt Reporter: Craig Gordon in Washington cgordon39@bloomberg.net

Kontakt verantwortlicher Editor: Wes Kosova wkosova@bloomberg.net, Michael Shepard, Wendy Benjaminson

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