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Mibrag fordert von neuer Regierung Klarheit für Beschäftigung

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ZEITZ (dpa-AFX) - Der Braunkohleförderer Mibrag hat die künftige Bundesregierung aufgefordert, sich trotz des geplanten vorzeitigen Kohleausstiegs an bisherige Zusagen des Bundes zu halten. Das gelte insbesondere für die im Kohleausstiegsgesetz festgelegten sozial- und strukturpolitischen Begleitmaßnahmen, sagte Armin Eichholz, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mibrag, am Donnerstag. Dies sei mit dem Versprechen "Niemand fällt ins Bergfreie" verbunden worden.

SPD, Grüne und FDP hatten am Mittwoch ihren Koalitionsvertrag vorgelegt. Der Kohleausstieg soll demnach "idealerweise" bis 2030 gelingen - und damit bis zu acht Jahre früher als bislang geplant.

Im Osten Deutschlands sind tausende Arbeitsplätze von der Kohle abhängig. Die Mibrag fördert Braunkohle in den Tagebauen Profen in Sachsen-Anhalt und Vereinigtes Schleenhain in Sachsen.

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