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Meyer Werft beschließt 50 Millionen Euro schweres Sparpaket

Papenburg (dapd). Gemeinsam mit Betriebsrat und IG Metall hat die Geschäftsleitung der Meyer Werft ein millionenschweres Sparpaket beschlossen. Im laufenden Geschäftsjahr sollen demnach Kosten in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro eingespart werden, wie ein Unternehmenssprecher am Mittwoch in Papenburg sagte. Begründet wurde die Vereinbarung mit einem "dramatischen Preisverfall" bei Schiffsneubauten. Die Meyer Werft gilt als Weltmarktführer beim Bau großer Kreuzfahrtschiffe.

Entlassungen gebe es nicht, sagte der Sprecher. Stattdessen wurde unter anderem unbezahlte Mehrarbeit vereinbart. So soll jeder Mitarbeiter künftig 70 Stunden im Jahr ohne Entgeltanpassung arbeiten. Auch bei Zulieferern solle der Rotstift angesetzt werden. Die Regelungen würden am 1. März in Kraft treten und für zwei Jahre gelten, hieß es.

Im Gegenzug bekräftigte Meyer seine Beschäftigungsgarantie bis zum Jahr 2016. Der Auftragsbestand umfasst nach Unternehmensangaben derzeit sechs Kreuzfahrtschiffe und ein Forschungsschiff. Damit sei die Werft bis Ende 2015 ausgelastet.

dapd

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